Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Mannheim bietet ab sofort eine offene Sprechstunde für Spielsüchtige und ihre Angehörige an. Sie findet dienstags von 15 bis 17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung im Haus der Evangelischen Kirche statt.
Das Diakonische Werk Mannheim nimmt mit seiner Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige in Kooperation mit der Beratungsstelle für Suchtfragen Heidelberg an dem bundesweiten Modellprojekt Frühe Intervention bei Pathologischem Glücksspiel teil. Ziel des Projektes ist neben der Steigerung von Qualität und Effizienz der Angebote, Betroffene und Angehörige frühzeitig zu erreichen und an weiterführende Hilfen zu vermitteln. Derzeit werden nur ungefähr 3 % aller betroffenen Personen erreicht.
Die Anzahl der Menschen, die im Bereich Glücksspiel ein riskantes Spielverhalten zeigen, wächst. Für Deutschland geht man von rund 250.000 gefährdeten Personen aus. In Mannheim leiden schätzungsweise 3.000 Menschen unter einem problematischen oder pathologischen Spielverhalten. Betroffen sind vor allem Menschen, die an Automaten oder im Internet Karten spielen oder Kasinos besuchen. Da süchtig spielende Menschen ihre Familie, das Berufsleben und ihre sozialen Kontakt vernachlässigen, ist in die Sucht auch stets das soziale Umfeld mit einbezogen.
Termine für Betroffene und/oder deren Angehörige können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym:
Kontakt:
Diakonisches Werk Mannheim
Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige
Offene Sprechstunde für Spielsüchtige und deren Angehörige
Tel. 0621 / 28 000-370
psb@diakonie-mannheim.de (dv)
[ Eintrag von: Ekma ]