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"Mitten unter uns - einander die Hände reichen"

Käfertaler Konfirmanden feiern mit schwer mehrfach Behinderten

Die beiden evangelischen Gemeinden Philippus und Union begehen mit ihren Konfirmanden eine doppelte Premiere in diesem Jahr. Zum einen gestalten die Jugendlichen einen gemeinsamen Gottesdienst am 14. März, um 10 Uhr, in der Unionskirche, Käfertal, im Rahmen ihres Konfirmandengesprächs, zum anderen feiern sie diesen Gottesdienst erstmalig mit den schwer mehrfach Behinderten aus dem Tagesförderzentrum Käfertal.
Am 25. März findet ein Gesprächsabend unter anderem mit Sozialbürgermeister Grötsch statt zum Thema: Mitten unter uns. Unsere Verantwortung für schwer mehrfach behindert Menschen. Weitere Informationen

 

In der Vorbereitung auf diesen Gottesdienst fand ein Konfirmandenprojekt statt, bei dem die Jugendlichen an drei Vormittagen im Tagesförderzentrum waren und dort die Beschäftigten kennen gelernt und sich mit dem Thema Behinderung auseinandergesetzt haben. Mittels Selbsterfahrung und Sensibilitätstraining konnten die Jugendlichen den Umgang mit schwer mehrfach behinderten Menschen erleben. Gemeinsame Spaziergänge, Baskettball oder Karten spielen, musizieren, sowie künstlerisch-kreative Aktionen, ließen dieses Projekt für beide Seiten zu einer besonderen Erfahrung werden. „Einander Hände reichen“, darum geht es am 14. März, wenn die Jugendlichen mit den behinderten Menschen gemeinsam musizieren, im Spiel eine biblische Geschichte erleben, einander in Aktionen die Hände reichen und feiern.   Eine Fotodokumentation zeigt Momente der Begegnung zwischen Jugendlichen und den schwer mehrfach behinderten Menschen. Für die Konfirmanden, ihre beiden Pfarrer Kyra Seufert und Gerd Frey-Seufert sowie für Susanne König, Abteilungsleiterin im Tagesförderzentrum Käfertal war es ein besonderes Projekt, das alle durchweg als positiv und bereichernd erlebt haben.  Im Anschluss an den Gottesdienst ist ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindehaus geplant.

 

[ Eintrag von: Ekma ]

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