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EZW präsentiert Stellungnahmen zum christlich-muslimischen Dialog und zum Kreationismus

Der Dialog zwischen Christen und Muslimen müsse robust genug sein, um auch kritische Fragen und Kontroversen auszuhalten. Dies forderte der Islam-Experte Johannes Kandel bei der Präsentation des Textes „Problemfelder im christlich-muslimischen Dialog“ der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin. „Die tiefe Enttäuschung über einen vermeintlichen grundlegenden Kurswechsel der evangelischen Kirche im Dialog lässt den Koordinierungsrat der Muslime für die Intentionen und Sachaussagen der Handreichung blind werden“, heißt es darin mit Blick auf die muslimische Kritik an der EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft“. Die EZW stellte außerdem ihre jüngst erschienenen Texte über die Neuapostolische Kirche, sowie über Kreationismus und „intelligentes Design“ vor. „Der Kreationismus wird nicht als eigene Theorie präsentiert, sondern indirekt wahrscheinlich gemacht, indem die Evolutionstheorie infrage gestellt wird“, schreibt Hansjörg Hemminger, de
r Beauftragte für Weltanschauungsfragen der Württembergischen Landeskirche. Auch in Deutschland stoße die Evolutionstheorie zunehmend auf Skepsis, sagte Hemminger. Zehn bis zwölf Prozent der Deutschen lehnten diese Theorie inzwischen ab.

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2007_12_03_2_ekd_muslime.html
http://www.ezw-berlin.de

[ Eintrag von: Ekma ]

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