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Evangelischer Kirchenstand auf dem Maimarkt

„Was macht die Kirche auf einer Verbrauchermesse?“


„Wir sind da, wo die Leute sind“, betonte Dekan Günter Eitenmüller. Am Eröffnungswochenende traf er sich mit den Dekaninnen Dr. Marlene Schwöbel (Heidelberg), Annemarie Steinebrunner (Südliche Kurpfalz) und Schuldekan Manfred Hilkert (Neckargemünd-Eberbach) am Evangelischen Kirchenstand auf dem Maimarkt und gab mit ihnen Kurzinterviews im Gläsernen Studio. „Dafür muss man keine Nonne sein“ Schuldekan Manfred Hilkert aus Neckargemünd-Eberbach stellte dabei die evangelische Klosterkirche Lobenfeld vor, die sich erstmals am Stand präsentiert.

Vor über 800 Jahren errichtet, ist das Gebäude nach einer wechselvollen Geschichte seit 1997 wieder als Kirche und als Tagungsstätte nutzbar. Wer geistliche Sammlung und innere Kraft im „Geistlichen Zentrum Lobenfeld“ suche, sei dort willkommen. Um an den Kursen teilzunehmen, schmunzelt Manfred Hilkert „muss man keine Nonne oder Mönch sein“.
Ebenfalls offen für alle Interessierten ist die Heiliggeist-Citykirche in Heidelberg, die erst kürzlich mit einer neuen Konzeption eröffnet wurde. Als besondere Aktion kündigte Dekanin Dr. Marlene Schwöbel eine „Nacht der Lichter“ an.
Gerade Sinnstiftung und Hilfsangebote seien in der vorwiegend als wirtschaftliche Einheit wahrgenommenen Metropolregion von großer Bedeutung.
Die Metropolregion, so betonte Dekanin Annemarie Steinebrunner, brauche eine Seele. „Kirche hat ihren Platz mitten im Leben, deshalb sind wir hier, mitten auf dem Maimarkt “, so Dekan Günter Eitenmüller.
In Halle 25, zwischen Kabel-BW und Postbank, umgeben von Metro und dem Stand des Deutschen Bundestags steht der 4,5 Meter hohe Kirchturm des Evangelischen Maimarktstandes.
Mit Wetterhahn und Glockengeläut, mit Brunnen und Bank, mit Infos und Spielen. Im Trubel des Maimarkts bietet er wohltuende Ruhe, viele Informationen – und Kaffee. (dv)

[ Eintrag von: Ekma ]

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