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Entstehung des Projekts:Geschichte der LutherkircheDie Luthergemeinde wurde im Jahr 1872 als Vikariat in der schnell wachsenden Neckarstadt gegründet. Die erste Lutherkirche (erbaut 1883/84) erwies sich schon bei Fertigstellung als zu klein, so dass 1906 die heutige Lutherkirche mit 1.100 Sitzplätzen eingeweiht wurde. Damals lebten in der Neckarstadt mit drei Pfarreien ca. 16.000 Evangelische. Seit den 60er Jahren kam es aus unterschiedlichen Gründen zu einem Rückgang der Gemeindegliederzahlen. Im Jahr 2005 gehörten noch 2.000 Evangelische zum Gemeindebereich der Lutherkirche. Lange schon war die räumliche Kapazität der Lutherkirche nicht ausgelastet. Die Gottesdienstbesucher verloren sich sonntags in der großen Kirche.
Idee einer GotteshausstiftungBereits im Jahr 2003 reifte die Idee des Hauptsponsors, man solle Kirchen, die durch den Rückgang von Gemeindegliederzahlen von der Schließung bedroht sind, durch Umbau und breitere Nutzung als sakrale Gebäude erhalten. Es fügte sich, dass die Lutherkirche als Modell für einen solchen Umbau in den Blick kam. Anknüpfend an die Konzeption der Diakonischen Gemeinde an Luther soll die Kirche durch Baumaßnahmen zur Diakoniekirche entwickelt und das gesamte diakonische Angebot und das Gemeindeleben in die Kirche verlagert werden.
Einbindung in die Evangelische Gemeinde in der NeckarstadtSeit der gemeinsamen Visitation 2005 liefen Vorbereitungen zur Zusammenlegung der Luther-, Melanchthon- und Kreuz-/Herzogenriedgemeinde. Diese wurde zum 1. Januar 2009 vollzogen. Die Lutherkirche ist damit ein kirchlicher Ort der neuen Gemeinde, der innerhalb dieser mit der diakonischen Ausrichtung einen über die Gemeindegrenzen hinausweisenden Akzent setzt. |
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Konzept:
KircheDer umgestaltete Kirchenraum bietet der Kirchengemeinde in einzigartiger Weise die Möglichkeit, künftig als Kirche des Wortes und der Tat wahrgenommen zu werden.
Diakonische AngeboteDie neuen Räumlichkeiten dienen schwerpunktmäßig dem Mannheimer Arbeitslosenzentrum (MAZ) für Beratungs- und Unterstützungsangebote. Das Angebot wird ergänzt durch die allgemeine Sozialberatung des Diakonischen Werkes und abgerundet durch ein Projekt zur Verbesserung der lokalen Wohnsituation.
SeelsorgeAnlaufstelle mit regelmäßiger Präsenz für Seelsorge ist das künftige Amtszimmer der Pfarrerin bzw. des Pfarrers in der ehemaligen Sakristei.
Gottesdienste und LiturgieDer geistliche Impuls bleibt durch regelmäßige Gottesdienste und Andachten gewahrt.
BegegnungDas kommunikative Kirchencafé im Eingangsbereich lädt zum Verweilen und zur Begegnung ein. Zeitungen, Bücher und Internetzugang stehen hier bereit.
Sozialpolitischer DiskursGesprächsgruppen und Podien setzen sich regelmäßig mit sozialethnischen Themen und politischen Fragestellungen auseinander. |
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Maßnahmen 1. Bauabschnitt:
1. Barrierefreie ErschließungDie Kirche wird durch den Bau einer Rampe barrierefrei erschlossen. Diese verläuft auf der Südseite neben dem Haupteingang und ist von der Dammstraße erreichbar.
2. KirchencaféUnter der Hauptempore entsteht ein Begegnungsraum. Dieser Raum ist durch mobile, akustisch wirksame Wandelemente vom Kirchenraum abtrennbar.
3. BeratungsräumeUnter den Emporen der Seitenschiffe entstehen 4 transparente Räume durch den Einbau von Glaswänden.
4. AmtszimmerIn der derzeitigen Sakristei findet das Amtszimmer der Pfarrerin bzw. des Pfarrers seinen Platz.
5. GottesdienstDas Hauptschiff bildet zusammen mit den Seitenemporen den Gottesdienstraum. Die vorhandenen Bänke des Mittelschiffes werden seitlich gekürzt und im vorderen Bereich durch Stuhlreihen ergänzt. | |
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Maßnahmen 2. Bauabschnitt:
1. GemeinderaumAuf der Empore über dem Eingangsbereich entsteht ein Gemeinderaum. Dieser kann bei Bedarf dem Kirchenraum zugeschaltet werden oder dient der Gemeinde als Winterkirche.
2.AufzugEin Aufzug erschließt den Gemeinderaum und die neuen im Untergeschoss befindlichen Toilettenanlagen barrierefrei von der Eingangsebene aus.
3. EmporenDie Emporen der Seitenschiffe bleiben als offene Räume erhalten. Sitzmöbel und funktionale Einbauten ermöglichen vielfältige Nutzungen. Die Emporen laden ein zum Lesen oder zur musikalischen Besinnung.
4. OrgelDie wertvolle, denkmalgeschützte Voit-Orgel bleibt unverändert. Sie ist einzigartig in ganz Mannheim. |
Wir möchten so schnell wie möglich auch den zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen, um die Lutherkirche in einen Ort der alltäglichen Begegnung umzugestalten. Menschen, die keine Arbeit haben oder Hilfe suchen, sollen erfahren, dass in der Kirche Jesu Christi immer ein Platz für sie ist. Dort sollen sie sich auch mitten in die Gemeinschaft der ganzen Kirche hinein genommen fühlen.
Helfen Sie mit Ihrer Spende!
Spendenkonto:
Evangelische Kirche in Mannheim
Konto: 39003007
bei der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord
Sie können auch online über das Spendenportal der Evangelischen Landeskirche in Baden spenden.
Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren oder sich dafür engagieren wollen, wenn Sie sich bitte an Dekan Günter Eitenmüller.
M1 - Haus der Evangelischen Kirche
M1,1a
68161 Mannheim
Telefon: 0621-28000-100
dekanat@ekma.de
Pfarrerin an der Lutherkirche ist Anne Ressel.
Lutherkirche (Lageplan bei google-maps)
Dammstraße 39
68169 Mannheim
Fon: 0621 / 31 35 10
Fax: 0621 / 3 21 36 92
E-Mail: anne.ressel@ekma.de