Ältestenkreise

Ältestenkreise

In der Großstadtgemeinde Mannheim engagieren sich über 230 Mitglieder ehrenamtlich in den Ältestenkreisen ihrer jeweiligen Ortsgemeinde. Von diesem Engagement und Wissen  lebt die Evangelische Kirche. Die Ältesten können dabei auch ziemlich jung sein. Denn zum Ältesten und damit zum Entscheidungsträger können Mitglieder gewählt werden, die 18 Jahre alt bzw. jung  sind. Gewählt werden sie wiederum von Mitgliedern, die noch jünger sein können: bei den Kirchenwahlen, die alle sieben Jahre stattfinden, darf bereits ab  14 Jahren gewählt werden.

Die Ältestenkreise leiten die Pfarrgemeinden gemeinsam mit den Pfarrern bzw. Pfarrerinnen der Ortsgemeinde.
Die Ältestenkreise beraten und beschließen über alle Angelegenheiten in der Pfarrgemeinde, soweit nicht der Stadtkirchenrat, die Stadtsynode oder ihre Ausschüsse zuständig sind.

Insbesondere sind die Ältestenkreise zuständig für:

  • Die Einstellungen und Kündigung von Mitarbeitenden, die unmittelbar in der Pfarrgemeinde tätig sind, und zwar im Einvernehmen mit der Evangelischen Kirchenverwaltung. Dies betrifft Pfarramtssekretäre/innen, Hausmeister/innen, Kirchendiener/innen, Reinigungskräfte, nebenberufliche Kirchenmusiker/innen und Leiter/innen in den Kitas. Bei den Personalentscheidungen sind fachliche Gesichtspunkte sowie das kirchliche Arbeitsrecht im Rahmen des geltenden Stellenplanes zu beachten.

  • Die Wahrnehmung der unmittelbaren Dienstaufsicht der Mitarbeitenden in Pfarrgemeinden geschieht durch die Gemeindepfarrerin bzw. durch den Gemeindepfarrer, soweit der Ältestenkreis keine andere Regelung trifft.

  • Die Bewirtschaftung der pfarrgemeindlich genutzten Gebäude einschließlich der Durchführung von Instandsetzungen, soweit sie im Einzelfall auf den Ältestenkreis übertragen worden sind.

  • Die Mitberatung bei Maßnahmen des Bauunterhalts über 5.000 € und bei Sicherungsmaßnahmen oder baurechtlich unabweisbaren Maßnahmen über 50.000 € an Gebäuden die durch die Pfarrgemeinde genutzt werden

  • Die umfassende Einbindung der in der Pfarrgemeinde gelegenen evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in das Leben der Pfarrgemeinde und die Umsetzung des Evangelischen Profils.

  • Die Beteiligung in allen Fragen der Angebotsform, der Angebotsqualität und Angebotsquantität sowie in Personalfragen der Tageseinrichtung für Kinder, die in der Pfarrgemeinde liegen, im Wege des Benehmens, welches durch die Evangelische Kirchenverwaltung hergestellt werden muss.

 

Foto: iStock 000030710142Small