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Die evangelischen Sozialstationen arbeiten "sehr gut"

Sozialstationen erhalten bei Qualitätsprüfung wieder die Bestnote



"Die Mitarbeiterinnen unserer Sozialstationen geben ihr Bestes. Es freut uns sehr, dass sie dafür bei einer strengen Qualitätsprüfung die Bestnote erhalten haben", sagt Peter Hübinger, Direktor des Diakonischen Werks Mannheim. "Insbesondere die Zufriedenheit unserer Patienten ist uns wichtig. Deren sehr gute Beurteilung der Sozialstationen ist für uns Bestätigung und Motivation zugleich".

Das Diakonische Werk hat in Mannheim zwei Sozialstationen: Die Sozialstation Nord in Sandhofen und die Sozialstation Süd in Seckenheim. Dort sind in der Pflege insgesamt 50 Mitarbeitende für derzeit rund 450 Patienten in ganz Mannheim da, die sich um die pflegerische und medizinische Versorgung der Patienten zu Hause kümmern. In den meisten Fällen beginnt die Tätigkeit nach einem unvorhersehbaren Krankenhausaufenthalt oder auf Anraten des Hausarztes. Muss der Patient nach einem Krankenhausaufenthalt zu Hause weiterversorgt werden, wird der Kontakt zur Sozialstation hergestellt, so dass eine reibungslose Weiterversorgung sichergestellt werden kann.

Angesichts des enormen demografischen Wandels durch die Überalterung der Gesellschaft, wird der Personalbedarf in der ambulanten Pflege nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes etwa um 40% in den nächsten Jahren ansteigen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften übersteigt bereits jetzt die Anzahl der Bewerber um ein Weites. Deswegen hat das Diakonische Werk in den Evangelischen Sozialstationen bereits Vorsorge getroffen. Die Anzahl der Auszubildenden ist von 2009 bis heute auf insgesamt sechs Auszubildende angestiegen.

Als besonderes Angebot bieten die Sozialstationen in zwei Gemeinden Angebote für Menschen mit Demenz an: in Käfertal und in Friedrichsfeld findet wöchentlich eine Betreuungsgruppe statt, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten: in der Käfertaler Philippuskirche, Deidesheimer Str. 25, montags von 14-17 Uhr und im Gemeindehaus der Johannes-Calvin-Gemeinde in Mannheim-Friedrichsfeld donnerstags von 14-17 Uhr, Wallonenstr. 18.

Stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste werden jährlich im Auftrag der Landesverbände der sozialen Pflegekassen geprüft. Diese Qualitätsprüfungen durch den MDK werden unangemeldet durchgeführt. Dabei werden Patienten befragt sowie die Organisation und die Leistungen der Pflegedienste begutachtet. Die ein- bis zweitägige Prüfung nehmen zwei Mitarbeitende des MDK vor.

Infos und Kontakt: Jessika Tirandazi, Diakonisches Werk Mannheim, Abt. Gesundheit und Pflege, Haus der Evangelischen Kirche, M1, 1a, 68161 Mannheim, Tel. 0621 / 28000-344, e-mail: tirandazi@diakonie-mannheim.de(dv)