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RUND 5.500 KIRCHENÄLTESTE NEU GEWÄHLT

Fischer und Fleckenstein bedanken sich für Beteiligung an Abstimmung



Fleckenstein und Fischer dankten zugleich allen bisherigen Ältesten für ihren Dienst. Zum 1. Dezember waren badenweit rund 5.500 Kirchenälteste in den knapp 700 badischen Pfarr- und Kirchengemeinden neu gewählt worden. Wahlberechtigt waren 1,1 Millionen der 1,24 Millionen Kirchenmitglieder. Bereits zum dritten Mal nach 2001 und 2007 durften schon 14-Jährige ihre Stimme abgeben.

2007 hatte die Wahlbeteiligung bei gut 20 Prozent gelegen. Erste Zahlen deuten daraufhin, dass diese Größenordnung erneut erreicht wurde. In diesem Jahr hatte die Evangelische Landeskirche in Baden erstmals flächendeckend eine Briefwahl organisiert.

Der Koordinator der Kirchenwahlen, Jörg Stephan, wies darauf hin, dass die Wahlbeteiligung in ländlich geprägten Gemeinden in der Regel höher lag als in den Städten. So gaben beispielsweise in Bischoffingen am Kaiserstuhl, in Bahnbrücken (Kirchenbezirk Bretten) oder in Schillingstadt (Adelsheim-Boxberg) deutlich mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Die ehrenamtlichen Kirchenältesten wurden für sechs Jahre gewählt. Sie bilden gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer sowie den Gemeindediakoninnen oder -diakonen den Ältestenkreis, der die Gemeinde leitet. Er entscheidet beispielsweise über die Gemeindefinanzen und Bauprojekte, wirkt bei einer Neubesetzung der Pfarrstelle mit und kümmert sich auch um alle Personalfragen, die die nichttheologischen Mitarbeitenden der Gemeinde wie etwa Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten betreffen.

Insgesamt bewarben sich gut 6.000 Christinnen und Christen um einen Sitz im Ältestenkreis. Die Kandidierenden mussten mindestens 18 Jahre alt sein und einer Kirchengemeinde angehören.