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LANDESBISCHOF CORNELIUS-BUNDSCHUH RUFT ZU ZEICHEN DER VERBUNDENHEIT MIT DEN CHRISTEN IM IRAK AUF

"Angesichts der Bedrohung der Christinnen und Christen und anderer aus religiösen und ethnischen Gründen verfolgter Gruppen durch die Willkür und den Terror der fanatisierten islamistischen Milizen des "IS", bitte ich die Gemeinden der Landeskirche, ein deutliches Zeichen der Verbundenheit mit den irakischen Christen zu setzen und in den nächsten Gottesdiensten der Glaubensgeschwister und aller Verfolgten im Nordirak in der Fürbitte zu gedenken. Seit langem ist die Situation der irakischen Christenheit bedrückend; seit langem erleiden die irakischen Glaubensgeschwister Unterdrückung und Verfolgung um ihres Glaubens willen. Die Lage hat sich in den letzten Tage erschreckend zugespitzt. Christinnen und Christen werden aus einem der Ursprungsgebiete des Christentums vertrieben und sind von Hunger und Tod bedroht. Dies fordert unsere Anteilnahme und Solidarität. Wir sind dankbar, dass die Islamverbände in Deutschland das Unrecht klar benannt und ihre Solidarität mit den Verfolgten im Irak bekundet haben. Notwendig sind schnelle Hilfsmaßnahmen zur Linderung der materiellen Not der Flüchtlinge. Dazu erbitten wir Spenden an die "Diakonie Katastrophenhilfe", die mit ihren Partnern vor Ort bereits die Nothilfe zur Unterbringung und Erstversorgung der dramatisch ansteigenden Flüchtlingsströme in Angriff genommen hat." Als "deutliche Geste der persönlichen Verbundenheit mit den verfolgten Christenmenschen im Irak" bezeichnete Cornelius-Bundschuh die Beteiligung an einer Aktion in sozialen Netzwerken, die von arabischen Christinnen und Christen angestoßen wurde. So ist in den Facebook- oder Twitterprofilen das eigene Gesicht durch das arabische "N" bereits unzählige Male ergänzt oder ausgetauscht worden. Dieses "N" steht für "Nazarener", der Bezeichnung arabischer Muslime für die Christen. Mit diesem "N" haben die Dschihadisten des "IS" vor Ablauf ihres Ultimatums an die Christen deren Wohnhäuser in Mossul als Zeichen der Bedrohung markiert. Spendenkonto bei der Diakonie Katastrophenhilfe: Evang. Darlehnsgenossenschaft Kiel, IBAN DE26210602370000502502, BIC GENODEF1EDG

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