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Ehrenplakette für Manfred Froese

Ehrenplakette für Manfred Froese

(02.10.2012) Diakon Manfred Froese, der bis 2011 mehr als drei Jahrzehnte die Gemeindediakonie Mannheim leitete, erhielt in Berlin die Ehrenplakette des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Diese Auszeichnung ist die höchste Anerkennung des Deutschen Vereins. Sie wird seit 1980 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die soziale Arbeit hervorragende Dienste erworben haben. Froese ist nach dem ehemaligen Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Hans Reschke der zweite Mannheimer, der diese seit 1980 verliehene Plakette erhält.

Die Ehrenplakette überreichte Präsident Wilhelm Schmidt während der Hauptausschusssitzung des Deutschen Vereins in der Hessischen Landesvertretung in Berlin. „Wir danken Herrn Froese für sein langjähriges Engagement,“ sagte Schmidt. „Er war und wird von allen Seiten geschätzt. Herr Froese hat es immer verstanden, seine eigenen, inhaltlich sehr innovativen Anregungen wohl dosiert in den Prozess einzubringen und auch schwierige Diskussionen souverän zu leiten.“

Froese war von 2000 bis 2011 Mitglied im Hauptausschuss und im Präsidium des Deutschen Vereins und von 2003 bis 2011 Vorsitzender des Fachausschusses Rehabilitation und Teilhabe. Dieser Fachausschuss hat unter Froeses Vorsitz in der bundesweiten Diskussion viel beachtete Empfehlungen und Stellungnahmen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen verabschiedet.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und Vertreter der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation. (dv)

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