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Glaubenskurse gehen in die nächste Runde

Reden über Gott und die Welt, Nachdenken über Lebensfragen, Stärkung für den Alltag in Beruf und Familie

Glaubenskurse gehen in die nächste Runde

(13.01.2015) Evangelische Gemeinden und katholische Seelsorgeeinheiten in Mannheim bieten im Winter und Frühjahr für Kirchennahe und Kirchendistanzierte „Kurse zum Glauben“ an. Damit setzen sie das Angebot fort, das vor einem Jahr seine Premiere in der Metropolregion Rhein-Neckar hatte. Die ersten Kurse beginnen im Januar. Die Teilnahme ist kostenfrei. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kinderfragen und Glaube Inklusiv!

Mit „Glaube Inklusiv!“ lädt die evangelische Matthäusgemeinde (Neckarau) Menschen mit und ohne Behinderung zu einem gemeinsamen Lernen über den Glauben ein. Zum Thema „Jesus Christus“ finden am 19. Januar, 2. und 16. Februar sowie am 1. März jeweils von 18 bis 20 Uhr Gesprächsabende in der Matthäuskirche mit einem kleinen Imbiss statt. Informationen gibt es im Pfarrbüro, Telefon 0621 - 84 13 914.

„Mit Kindern Gott und die Welt entdecken“ist Thema in der Evangelischen Kita Reiterweg, in Neuhermsheim. Kita-Leiterin Sigrid Mohr-Messarosch und Pfarrerin Martina Egenlauf-Linner sprechen mit den Teilnehmenden jeweils mittwochs von 20 bis 21.30 Uhr über „Die abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum, Islam. Was verbindet uns, was trennt uns?“ (27. Januar), über die „Weisheit der biblischen Geschichten und die Kraft des Betens: was der Seele gut tut“ (24. Februar) und „Wenn mir die Worte fehlen: Mit Kindern über den Tod reden“ (23. März).

Ökumenisches und Anstöße

Zu einem ökumenischen Theologiekurs laden Pfarrer Klaus Zedtwitz und Pfarrerin Martina Egenlauf-Linner ab 3. Februar ein: alle zwei Monate wird am ersten Mittwoch über Fragen der Theologie und aktuelle Auseinandersetzungen nachgedacht. Die Treffen finden wechselweise im Evangelischen Gemeindezentrum, in Maria Königin oder in St. Pius statt. Über Thema und Ort informiert die Homepage der Thomasgemeinde (Thomasgemeinde@ekma.de).

„Augen auf und durch“ heißt es bei der ökumenischen Bibelwoche in Sandhofen, die vom 15. bis 18. Februar jeweils von 19.30 bis 21 Uhr im Gemeindesaal Dreieinigkeitsgemeinde und im Pfarrer-Veit-Haus stattfindet. Die Woche wird angeboten von den evangelischen, katholischen und griechisch-orthodoxen Gemeinden von Sandhofen und Schönau.

Glauben kann man nicht in einem Kurs lernen wie eine Fremdsprache. Doch im Gespräch ist ein Suchen nach Antworten möglich. Zu „Mal reden über Gott und die Welt…“ sind Neugierige, Zweifler und Kritiker eingeladen. Der Kurs findet im Pfarrhaus der evangelischen Martinsgemeinde (Rheinau) am 17. und 24. Februar sowie am 2. und 9. März jeweils von 19 bis 21 Uhr statt.

Pflege erfordert Kraft. Um vorhandene und zu entdeckende Kraftquellen geht es bei „Balsam für die Seele. Was uns stärkt für unseren Alltag“. Der Kurs für Pflegekräfte, pflegende Angehörige und Interessierte wird im Seminarraum des evangelischen ThomasHauses (Neuhermsheim) angeboten und findet jeweils von 13.30 bis 14.30 Uhr statt am 11. und 18. März sowie 8. und 15. April statt.

Welche Anstöße hat man im Leben erlebt oder gegeben? „Anstößig Leben?!“ ist Thema am 6., 13., 20. und 27. April jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr im Lutherhaus (Obergasse 4, Mannheim-Sandhofen). Den Kurs aus „Stufen des Lebens“ leiten Pfarrerin Gisela Höflinger und Kirchenälteste Doris Detering.

Kunst erleben

Zu religiösen Kleinoden im Rhein-Neckar-Dreieck führen die religiösen Kunstreisen zum Thema „Fenster, Beton und Marmor– christliche Kunst“. Unter Leitung des Theologen und Kunsthistorikers Klaus Haarlammert führt die Entdeckungsreise an drei verschiedene Orte: am 10. März, 15 Uhr, geht es um die berühmten Schreiter-Fenster in der Melanchthonkirche (Mannheim-Neckarstadt). Die von Emil Wachter geschaffene St. Ludwigskirche in Ludwigshafen ist Ziel der Exkursion am 2. Mai, 15 Uhr. Am 28. Juni,
15 Uhr, geht es um die Madonnen-Figur in der St. Sebastiankirche in Mannheim.

Die Reihe „KLANG.RAUM Kirche. Zwischen Tag und Dämmerung“ wird am 16. Juni,
20 Uhr in der Lukaskirche fortgesetzt. Interessierte können begleitet von Orgelmusik die Architektursprache dieses Bauwerks kennenlernen. (dv/schu)