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Katholischer Diözesanrat würdigt Reformation und die "Pluralität der Kirchen"

Schreiben an die evangelischen Landessynodalen

Katholischer Diözesanrat würdigt Reformation und die "Pluralität der Kirchen"

(21.12.2016 Freiburg / Karlsruhe) Der Diözesanrat der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg hat in einem Schreiben an die badische Landessynode die gesamtkirchlichen Impulse der Reformation vor 500 Jahren gewürdigt. Auch böte die Pluralität der Kirchen „gerade in der heutigen Zeit die Chance, viele Menschen auf unterschiedliche Weise anzusprechen und zu begeistern“, heißt es in dem Brief. Der evangelische Synodalpräsident Axel Wermke zeigte sich erfreut über den Brief: „Das  Schreiben ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir miteinander auf dem Weg sind.“

„Vieles, was für die katholische Kirche mittlerweile fast selbstverständlich gilt, verdankt sie den kritischen Anstößen der Reformation“, schreibt der Diözesanrat, unterzeichnet von seiner Vorsitzenden Martina Kastner. Zwar dürften beide Konfessionen die gegenseitigen Verletzungen, das zugefügte  und erfahrene Leid nicht vergessen. Jedoch bestehe seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit, welche in Baden „auf der persönlichen Ebene, zwischen Gemeinden, auf Bezirks- und Dekanatseben und zwischen Landeskirche und Erzdiözese entstanden sind“, so der Diözesanrat.

Auch der evangelische Synodalpräsident Axel Wermke unterstrich „ die Gemeinsamkeiten in unseren Kirchen, die wir in Baden in guter Ökumene gerne pflegen.“ Die evangelischen Christen freuten sich besonders darüber, dass das Jubiläumsjahr an vielen Orten in Baden und bei vielerlei Veranstaltungen in ökumenischer Gemeinsamkeit gefeiert werde. (Dr. Daniel Meier, ZfK, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe)

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