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Weihnachtsfeier in der LEA mit Musik und Geschenken zur Weiterreise

„Bruder Jakob“ kriegt sie alle

Weihnachtsfeier in der LEA mit Musik und Geschenken zur Weiterreise

(23.12.2016) Einen besinnlichen Moment bescherten die MitarbeiterInnen des Diakonischen Werks und des Caritasverbandes Mannheim den Bewohnern der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in der Industriestraße: Im Rahmen einer Weihnachtsfeier erhielten die Bewohner zunächst praktisch gefüllte Taschen und Rucksäcke für die Weiterreise zur nächsten Unterkunft, danach gab es ein gemütliches Beisammensein mit Punsch, Keksen und Musik.

Die Taschen waren in einer Spendenaktion der evangelischen Matthäus- und Jakobusgemeinde zusammengekommen; gefüllt waren sie mit Hygieneartikeln, Stiften und Blöcken – „eben allem, was die Flüchtlinge auf ihrer Reise an ihren neuen Wohnort brauchen können“, wie Filiz Kuyucu, Ehrenamtskoordinatorin des Diakonischen Werks in der LEA, erklärt. Auch bei der Verpflegung konnten die LEA-MitarbeiterInnen auf Spenden setzen: Jonathan Sternberg aus der „Kombüse“ im Jungbusch stellte drei Sorten alkoholfreien Punsch und salzige Häppchen, die evangelische Johannis- und die katholische Jakobusgemeinde sowie Ehrenamtliche hatten schon im Vorfeld fleißig Plätzchen für die Gelegenheit gebacken.

Für die Musik hatten sich drei engagierte Nachwuchs-Blasmusiker vom Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium zusammengefunden. Anfangs waren die traditionellen deutschen Weihnachtslieder für viele Gäste noch etwas gewöhnungsbedürftig, doch spätestens als die LEA-Kinder die Kapelle kaperten und zum Spielen von „Bruder Jakob“ oder „Alle meine Entchen“ animierten, fröhlich mitsangen und –tanzten, war der Bann gebrochen: „Ein richtig angenehmer, entspannter Nachmittag, bei dem alle ihren Spaß hatten“, fasst Kuyucu zusammen.

Das angehängte Bild zeigt Herrn Jonathan Sternberg von der "Kombüse" mit einer Flüchtlingsfamilie bei der Punschausgabe. (Fotocredit: DW)