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Aktion "Lutherkaffee"

ERZIELT MEHR ALS 7000,- EURO FÜR INDIGENE VOLKSGRUPPE IN NICARAGUA

Aktion "Lutherkaffee"

(21.03.2017 Karlsruhe/Ravensburg) Mehr als 7000,- Euro hat der Verkauf des „Lutherkaffees“ in den zurückliegenden neun Monaten für ein Spendenprojekt in Nicaragua erzielt. Der Reformationsbeauftragte der badischen Landeskirche, Wolfgang Brjanzew, überreichte jetzt einen symbolischen Scheck in Höhe von 7125,-. Euro an Pfarrer i.R. Ulrich Epperlein, der derzeit in Nicaragua im Einsatz ist.

Reformationsbeauftragter Wolfgang Brjanzew würdigte die Aktion als eine gelungene Maßnahme, die Hilfe zur Selbsthilfe leiste. „Ich freue mich, dass mit der Spende aus dem Verkauf des „Lutherkaffees“ Menschen unterstützt werden können, die in einem Lande leben, in dem der Kaffeeanbau eine wichtige Rolle spielt.“, sagte Brjanzew.

Der „Lutherkaffee“ ist ein Kooperationsprodukt der Evangelischen Landeskirche in Baden mit der dwp eG Fairhandelsgenossenschaft in Ravensburg. Pro Kilogramm verkauftem Kaffee fließt ein Euro an soziale Projekte, welche von der badischen Landeskirche unterstützt werden. Der bisherige Ertrag fördert die medizinische Versorgung der indigenen Volksgruppe der Mayangnas. Mit den Spenden werden eine Apotheke aufgebaut und die medizinische Versorgung der Mayangna-Indianer verbessert.

Der Fair Trade Kaffee aus biologischem Anbau stammt von Kleinbauernfamilien in Nicaragua und Äthiopien, die durch den Fairen Handel ein deutlich höheres Einkommen erzielen als im konventionellen Handel. Die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft wurde 1988 gegründet und setzt sich für eine enge Verbindung zwischen Fairem Handel, Nachhaltigkeit, langfristiger Armutsbekämpfung in benachteiligten Ländern und sozialem Engagement ein.

In der zweiten Hälfte der folgenden Laufzeit der Aktion kommt der Ertrag aus dem Verkauf des Lutherkaffees einem Projekt des Gustav-Adolf-Werkes in Baden zugute, das Schulstipendien für Kinder von Kaffeebauern in Serra Pelada (Brasilien) finanziert. Im Internat ADL können Kinder evangelisch-lutherischer Familien aus ganz Brasilien weiterführende Schulen absolvieren und parallel entweder im Chor singen, ein Musikinstrument erlernen und perfektionieren oder sich gemeindepädagogisch weiterbilden, um später eine breite Basis für die Berufswahl zu haben und sich zugleich ins Leben ihrer Gemeinden einbringen zu können.

Informationen zu Spendenprojekten im Bereich der EKIBA finden Sie im Internet unter www.ekiba.de/spendenprojekt

(Dr. Daniel Meier, ZfK, Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe)

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