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Kinderkaufhaus Plus erhält Umweltpreis 2017

„Vorbildliche Vermittlung von umweltbewusstem Konsumverhalten“

Kinderkaufhaus Plus erhält Umweltpreis 2017

(23.10.2017) Im Namen der Jury und der Schirmherrin Bürgermeisterin Felicitas Kubala wurde am 20. Oktober der Umweltpreis der Stadt Mannheim an das „Kinderkaufhaus Plus“ des Diakonischen Werks Mannheim verliehen. Dem „Kinderkaufhaus Plus“ wurde der 2. Preis in der Kategorie „Umverteilen“ zugesprochen. Für das Diakonische Werk nahm Projektkoordinatorin Andrea Reichert den Preis in Empfang.

Begründet wurde die Preisverleihung mit folgenden Worten:
„Die Jury vergibt für das große soziale Engagement  Familien mit Kindern, verbunden mit der vorbildlichen Vermittlung von umweltbewusstem Konsumverhalten den 2. Preis.“

„Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“, so Bürgermeisterin Kubala. Mit diesen Worten zielt Kubala bei der Preisübergabe unmittelbar auf einen zentralen Punkt im Konzept des Kinderkaufhauses. Mit der Vermittlung von Dingen, die andere nicht mehr brauchen, an Familien mit Kindern wird der Gedanke der  Nachhaltigkeit und des Teilens umgesetzt und kommt so jenen zugute, die mit einem geringen Haushaltsbudget eine Familie am Laufen halten müssen. So versteht sich das „Kinderkaufhaus Plus“, welches vor fünf Jahren als Einrichtung des Diakonischen Werks Mannheim in Kooperation mit der Evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt gegründet wurde, letztlich als Teilhabeprojekt.

Einfälle statt Abfälle….…lautet das Motto des diesjährigen Wettbewerbs. Gesucht wurden vorbildliche Projekte, die dazu beitragen, das Abfallaufkommen in Mannheim deutlich zu verringern. Dazu zählen auch Aktivitäten, die einen nachhaltigen Konsum fördern und das Bewusstsein für die Bedeutung der Abfallvermeidung stärken.

Koordinatorin Andrea Reichert las die Teilnahmebedingungen für den städtischen Umweltpreis und schritt direkt zu Taten über: „Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind feste Pfeiler unseres Konzepts. Wir sehen an der gut erhaltenen Ware täglich, wie viel weggeworfen werden würde und spüren generell den Überfluss und den Mangel auf der anderen Seite an Dingen des täglichen Lebens. Wir wollen die Ware  pflegen und instand halten, damit wir sie bis zum Ende der Produktlebensdauer gebrauchen und Menschen sie verzehren können, bis sie ganz „verbraucht“ sind, ohne dass Müll entsteht. Das ist unser Einfall!“.

Umweltschutz hat viele Aspekte, deshalb stellte der Umweltpreis der Stadt Mannheim in den vergangenen Jahren vom zukunftsfähigen  Bauen über nachhaltiges Wirtschaften bis zur Regenwassernutzung und zum Natur- und Artenschutz jedes Jahr einen anderen Bereich in den Mittelpunkt. Mit dem Schwerpunktthema Abfall fügt nun die Abfallwirtschaft Mannheim, die in diesem Jahr Ausrichter des Umweltpreises ist, diesem Themenspektrum einen weiteren wichtigen Baustein hinzu.

Jährlich steht insgesamt ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro zur Umsetzung von weiteren Umweltprojekten zur Verfügung. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige städtische Jury unter Leitung von Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala.

Foto DWLammer: Glückliche Preisträgerin: Andrea Reichert (2.v.r.) mit Bürgermeisterin Kubala.

 

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