Stadtsynode

Stadtsynode

Die Stadtsynode ist das höchste Entscheidungsgremium der Evangelischen Kirche in Mannheim. Sie setzt sich in der aktuellen Legislaturperiode zusammen aus 120 in der Bezirksgemeinde beruflich und ehrenamtlich Tätigen, die in ihrer Gesamtheit die Vielfalt der Aufgabenbereiche der Evangelischen Kirche in Mannheim vertreten.  Wie in evangelischen Gremien üblich, übersteigt dabei die Zahl der Ehrenamtlichen die der Hauptberuflichen. Die Stadtsynode entscheidet unter vielem anderen über inhaltliche Schwerpunktsetzungen und den  Haushalt der Bezirksgemeinde. Seit Februar 2014 hat Hannelore Dänzer den ehrenamtlichen Vorsitz der  Stadtsynode inne.  Theologischer Stellvertreter ist Pfarrer Stefan Scholpp von der Christus-Frieden-Gemeinde,  nichttheologischer stellvertretender Vorsitzender ist Jochen Wurster. Studiendirektor an einer beruflichen Schule in Mannheim. Die  Stadtsynode tagt mindestens zwei Mal im Jahr, meist im Frühjahr und im Herbst.

Hannelore DänzerHannelore Dänzer

Vorsitzende der Stadtsynode
Haus der Evangelischen Kirche
M1, 1a, 68161 Mannheim
Telefon: 0621 / 773434
E-Mail: Hannelore.Daenzer@ekma.de
Kurzvita  |  Bericht über die Wahl 2014


Stefan ScholppPfarrer Stefan Scholpp

Theologischer Stellvertreter der Synodenvorsitzenden
Telefon: 0621 / 43031920
E-Mail: Stefan.Scholpp@ekma.de

 


Jochen WursterJochen Wurster

Nichttheologischer Stellvertreter der Synodenvorsitzenden
E-Mail: Jochen.Wurster@ekma.de
Telefon: 0621 / 2936463


Aufgaben und Zuständigkeit der Stadtsynode (Auszug aus der Geschäftsordnung der Evangelischen Kirche in Mannheim):

Die Stadtsynode übt ihre Leitungsaufgabe insbesondere dadurch aus, dass sie:

  • mit dafür sorgt, dass im Stadtkirchenbezirk Lehre, Gottesdienst, Unterricht und Ordnung dem Auftrag der Kirche gerecht werden;

  • die Gemeinschaft der im Stadtkirchenbezirk verbundenen Gemeinden durch Erfahrungsaustausch und Anregungen zur Gestaltung und Fortentwicklung gemeindlicher und übergemeindlicher Dienste fördert;

  • mindestens alle drei Jahre einen Rechenschaftsbericht des Stadtkirchenrates entgegennimmt und berät. Der Bericht wird an den Evangelischen Oberkirchenrat weitergeleitet;

  • sich über die kirchlichen und gesellschaftlichen Vorgänge im Stadtkirchenbezirk informiert und dazu öffentlich Stellung nimmt, wenn es der Auftrag der Kirche fordert;

  • den öffentlichen Auftrag der Kirche nach den Erfordernissen des Kirchenbezirks durch Planung und Einrichtung von Diensten, fördert;

  • beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende im Stadtkirchenbezirk fördert und weiterbildet und die Diskussion theologischer, kirchlicher und gesellschaftlicher Themen anregt und ermöglicht.

  • das Zusammenwirken der Dienste und Einrichtungen der Gemeinden und der im Stadtkirchenbezirk tätigen Werke der Landeskirche fördert;

  • mit Rat und Empfehlung dafür sorgt, dass in der Anwendung der kirchlichen Lebensordnungen im Stadtkirchenbezirk möglichst einheitlich verfahren wird;

  • zu Vorlagen der Landessynode oder anderer Leitungsorgane der Landeskirche an die Stadtsynode oder zu Anträgen der Gemeinden Stellung nimmt oder von sich aus Anregungen und Anträge an die Leitung der Landeskirche richtet;

  • das Haushaltsbuch bzw. den Haushaltsplan des Stadtkirchenbezirks beschließt und nach Vorliegen des Prüfungsberichts dem Stadtkirchenrat zur Jahresrechnung Entlastung erteilt;

  • das Satzungsrecht des Stadtkirchenbezirks im Rahmen und nach Maßgabe der landeskirchlichen Ordnung ausübt, soweit nicht durch kirchliches Gesetz oder eine Rechtsverordnung des Landeskirchenrates diese Zuständigkeit auf den Stadtkirchenrat übertragen ist.

  • Beschluss fasst über die zu erhebende Ortskirchensteuer und das Kirchgeld,

  • gemäß den Bestimmungen der Grundordnung den Pfarrgemeinden die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt und Regelungen über die Befugnisse der Pfarrgemeinden im Rahmen der Budgetierung trifft.

Die Stadtsynode kann alle Angelegenheiten des Stadtkirchenbezirks in den Kreis ihrer Beratungen ziehen. Sie ist nicht Beschwerdeinstanz.