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Konkordien-Kantorei singt Weltkulturerbe

CityKirche Konkordien, R2

Die Konkordien-Kantorei Mannheim unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko wagt sich in ihrem Konzert am Sonntag, 10. Dezember um 17 Uhr in der Konkordienkirche an die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Sie ist für viele Menschen die Krönung seines Schaffens – barocke Klangpracht wechselt sich mit zart-intimen Tönen ab. Wegen ihrer technischen Raffinessen und ihrer spirituellen Tiefe gilt die h-Moll-Messe als Herausforderung für jeden Chor. Vor 2 Jahren wurde sie sogar zum Weltkulturerbe erklärt.

Das ganze Lutherjahr hindurch hat sich die Konkordien-Kantorei mit dem Werk beschäftigt. Unterstützt werden die 80 Sängerinnen und Sänger in ihrem Konzert vom Orchester La Banda, das die klanglichen Facetten auf historischen Instrumenten ausleuchtet und zu den Besten seines Genres zählt. Mit den Solisten Sabine Götz (Sopran), Ruth Sandhoff (Alt), Sebastian Hübner (Tenor) und Markus Flaig (Bass) ist der Kantorei ein renommiertes Solistenensemble zur Seite gestellt.

Karten können über das Pfarramt unter 0621 / 24208 bestellt oder an der Abendkasse erworben werden.

Johann Sebastian Bach: Messe in h-Moll
Sabine Götz, Sopran; Ruth Sandhoff, Alt; Sebastian Hübner, Tenor; Markus Flaig, Bass
La Banda Augsburg (auf historischen Instrumenten)
Konkordien-Kantorei Mannheim
Heike Kiefner-Jesatko, Leitung

Karten im Vorverkauf zu €25 (nummeriert), unnummeriert €17/14 und €12/9 über das Pfarramt, R3,3,
Tel. 06 21/2 42 08, an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

Informationen zum Werk:
Die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach ist Bachs bedeutendstes Werk. Er komponierte es in seinen letzten Lebensjahren (1748/1749) und vereinigte darin Kompositionen aus den verschiedensten Schaffensphasen.

Warum Bach eine Missa tota, eine vollständige Messe, geschaffen hat, ist bis heute unklar. Denn als Thomaskantor gehörte die Erschaffung einer Messe in diesem Umfang nicht zu seinen Dienstaufgaben. Sie hätte im Gottesdienst keinen Platz gefunden. Auch eine Aufführung in einem katholischen Gottesdienst hätte den zeitlichen Rahmen gesprengt. War es eine Auftragskomposition? Hierüber ist aber bis heute nichts bekannt. Wollte er sein schöpferisches Werk vollenden und uns eine große Messe hinterlassen? Ist es also sein künstlerischer Abschied, sein Nachlass? Auch darüber können wir nur spekulieren.

Konzert der Konkordien-Kantorei
Sonntag, 10. Dezember 2017, 17 Uhr
CityKirche Konkordien, R2

, 10.12.2017, 17:00: Konkordien-Kantorei singt Weltkulturerbe
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