26.05.2013 - Sonntag - 11:00 Uhr
Sonntagsspaziergang Stolpersteine
Arbeitskreis Ludwigshafen setzt Stolpersteine
Treffpunkt: Stadtmuseum Ludwigshafen, Im Rathaus-Center, Rathausplatz 20, 67059 Ludwigshafen
Beginn: 11.00 Uhr
Gesellschaft für
christlich-jüdische Zusammenarbeit 11
Rhein-Neckar e.V.
23.06.2013 - Sonntag - 14:00 Uhr
Jüdischer Stadtrundgang in Mannheim
Judentum kennen lernen
Treffpunkt: Mahnmal (Kubus) vor P 2, Planken
Beginn: 14.00 Uhr
Woche der Brüderlichkeit 2013 Sachor
Zur diesjährigen Woche der Brüderlichkeit ist wieder ein umfangreiches und sehr lesenswertes Heft mit dem Titel "Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis" erschienen. Einzelne Beiträge sind auch online nachlesbar. Hier der Link zum Beitrag von Henryk M. Broder, der in gewohnt provozierender Art die Finger auf unverheilte Wunden legt: "Die Endlösung derIsrael-Frage"
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Buber-Rosenzweig-Medaille 2013
Auszeichnung für Fritz Bauer Institut und Mirjam Pressler
Das Fritz-Bauer-Institut habe als Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust konstruktive Anregungen zur Entwicklung eines kritischen Geschichtsbewusstseins in die deutsche Gesellschaft hineingetragen, heißt es in der Begründung. In der Auseinandersetzung mit Geschichte und Erinnerung, die das Institut mit interdisziplinären Forschungsprojekten, pädagogischen Modellen und in der Begleitung von Kommunen und Unternehmen bei deren eigener Erinnerungsarbeit leiste, wirke die Arbeit des Instituts in eine breite soziale und kulturelle Öffentlichkeit hinein. Mittels Lehrerfortbildungen und Studientagungen an Schulen und Jugendbildungsstätten würden die nachwachsenden Generationen in die geschichtliche Verantwortung mit einbezogen. Mit der Auszeichnung würdige der Deutsche Koordinierungsrat diese entschiedene Einmischung in den gesellschaftlichen Diskurs und das dezidierte Eintreten des Fritz-Bauer-Instituts für eine differenzierte Gedächtniskultur.
Mit der Auszeichnung Mirjam Presslers wolle man ihr herausragendes literarisches und übersetzerisches Werk würdigen. In Ihren Romanen und Erzählungen, die nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ansprechen, habe Pressler es vermocht, jüdisches Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und danach dem deutschen Publikum, insbesondere den nachwachsenden Generationen, erzählerisch nahe zu bringen. Ihre schonungslose und mutige Darstellung beschädigter Kindheiten müsse als Plädoyer für eine offene und tolerante Gesellschaft begriffen werden. Mit Ihren Übersetzungen aus dem Hebräischen, Jiddischen und Niederländischen sei es Ihr zudem gelungen, Fremdheiten abzubauen und ein differenziertes, vielschichtiges Bild der israelischen Gesellschaft in der Folge des Holocaust zu vermitteln.
Beide Preisträger verkörperten ganz im Sinne von Martin Buber und Franz Rosenzweig auf vorbildhafte Weise den Geist dessen, was mit dem Jahresthema der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Jahr 2013 zum Ausdruck gebracht werden soll:
Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis

