18.05.2012 - Freitag - 11:00 Uhr
Dein Gott, mein Gott, ein Gott! Jugendliche fragen nach den Gottesbildern in den monotheistischen Religionen.
Stadthaus Mannheim (Ratssaal)
Noch im Rahmen des Abrahamjahres findet nach der schulinternen Veranstaltung im März auch auf dem diesjährigen Katholikentag in Mannheim das interreligiöse Forum statt:
SchülerInnen aus den zehnten und zwölften Klassen des Ursulinen -Gymnasiums befragen Vertreterinnen der drei abrahamitischen Religionen zum Thema Gottesbild.
14.06.2012 - Donnerstag - 20:00 Uhr
Der Jesus-Skandal
Vortrag von Birgit Geimer und Birgit Meurer
Die Geschichte des Skandals über das Bild Der zwölfjährige Jesus im Tempel von Max Liebermann,
das bei seiner Präsentation in München 1879 einen Schrei der Entrüstung auslöste. Der als jüdischer
Junge dargestellte Jesus war den Zeitgenossen zu jüdisch, das Bild musste überarbeitet werden.
Ort: Saalbau-Kino, Wilhelmstraße 38, 64646 Heppenheim
Beginn: 20.00 Uhr
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Willkommen auf der Homepage des Bezirksbeauftragten der Evangelischen Kirche Mannheim für das christlich-jüdische Gespräch!
Hier finden Sie:
Veranstaltungskalender für Mannheim zur Thematik
Mit einem Artikel im "Deutschen Pfarrerblatt" unter dem Titel "Vom Nationalgott Jahwe zum Herrn der Welt und aller Völker" ist unter evangelischen Theologen eine heftige Kontroverse um einen neuen Antijudaismus in der Kirche ausgelöst worden. Manche sehen die drei EKD-Denkschriften "Christen und Juden" in Frage gestellt, andere möchten die Kritik am Staat Israel als eine Art "Befreiungstheologie" verstehen.
Die Links zum Diskussionsauslöser, zu einer Stellungnahme der Redaktion des Deutschen Pfarrerblatts und des "Verbands evangelischer Pfarrer und Pfarrerinnen" und zu mehreren kritischen Beiträgen finden Sie unter "Aktuelle Texte"
Die Synode der Badischen Landeskirche hat auf ihrer Herbsttagung 2010 eine Antwort auf das sogenannte "Kairos-Palästina-Papier" verabschiedet. Eindeutig und nachdrücklich wird darin das Anliegen für Frieden im Nahen Osten unterstützt, ebenso deutlich werden aber auch einseitige Schuldzuweisungen gegen Israel zurück gewiesen.
Den Link zur Antwort, sowie zum Originaldokument der Kirchen im Nahen Osten unter "aktuelle Texte".
Grundsatztexte unserer Landeskirche und aus dem Bereich der Ökumene zum christlich-jüdischen Verhältnis.
Der landeskirchliche Beauftragte für das christliche-jüdische Gespräch Klaus Müller, Heidelberg, hat in einem bemerkenswerten Vortrag die Bedeutung der Erinnerungskultur für das christliche Selbstverständnis aufgezeigt.
Der Weltdachverband aller nationalen Gesellschaften für das christlich-jüdische Gespräch, der "International Council of Christians and Jews", hat in
12 Thesen von Berlin
die christlichen und jüdischen Gemeinden weltweit dazu aufgerufen, einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zu machen. Die Initiative ist eine Fortführung der bereits 1947 in Seelisberg/Schweiz begonnenen Zusammenarbeit, die unmittelbar nach den schrecklichen Erfahrungen des Holocaust die Erneuerung des Verhältnisses von Juden und Christen forderte und tatkräftig voran trieb. Eine intensive Lektüre lohnt sich besonders auch für interessierte Gemeindegruppen!
Der Evangelische Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen- Nassau hat unter dem Titel "Der Nahostkonflikt- (k)ein Grund für Antisemitismus !?" ein sehr eindrückliches und informatives Faltblatt veröffentlicht, das verdient auch in unseren Gemeinden bekannt gemacht und diskutiert zu werden.
Wie aktuell das Thema Antisemitismus ist, haben leider auch die Ereignisse um die sogenannte "Gaza-Flottille" am 31.Mai 2010 gezeigt. Der Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit hat daher eine aktuelle Erklärung verfasst.
Predigthilfen für den Israelsonntag, den Gedenktag zur Reichspogromnacht und andere Anlässe.
Bausteine für ein lebendiges Gedenken in Kirche und Gesellschaft
Kontaktangebot für Ihre Anregungen und Informationen über eigene Veranstaltungen.
