Der Grüne Gockel | Umweltmanagement

Der Grüne Gockel

Schöpfung bewahren. Kosten senken. Verantwortung tragen.

Die Schöpfung zu bewahren ist eine Kernaufgabe der Kirchen. Der „Grüne Gockel“ ist kirchliches Umweltengagement. Er wurde 2001 in Übereinstimmung mit dem europäischen Öko-Audit EMAS für Kirchengemeinden mit ihren ehrenamtlichen Strukturen entwickelt. Inzwischen gibt es in Baden über 100 Gemeinden, die beim „Grünen Gockel“ mitmachen. Auch in Mannheim engagieren sich mehr als elf Gemeinden, um umweltfreundlicher zu agieren und sich auf einen nachhaltigen Umweltkurs zu begeben. Mit dem Grünen Gockel schärfen Gemeinden ihr Bewusstsein für das eigene Handeln und dessen Auswirkungen.

Bei EMAS bzw. dem Grünen Gockel lautet das Motto: Genau hinsehen, beobachten, Nutzerverhalten erfragen, messen, zählen und dann bewerten“. EMAS gibt sechs Bereiche vor, die genaues Hinsehen erfordern: Wärme, Wasser, Strom, Müll, Papier und Verkehr. In diesen Feldern sollen die einzelnen Abläufe genau ermittelt und Verbesserungen erzielt werden.

Also erst beobachten, dann bewerten, dann alle Ideen zur Verbesserung aufschreiben. Diese Liste ergibt das gemeindliche Umweltprogramm, das überprüfbar die Arbeit für die  folgenden Jahre beschreibt. Auf ihrem Weg zum „Grünen Gockel“ wird das Umweltteam einer Gemeinde von ausgebildeten Beratern (Umweltauditoren) begleitet und ausgebildet.

Grüne Gockel-Gemeinden sind gut zu erkennen an der Plakette mit dem kirchlichen Signet des Grünen Gockels und dem weltlichen Signet des europäischen Öko-Audits EMAS, die meist im Eingangsbereich angebracht ist.

Hier gibt's den Flyer zum Grünen Gockel.

Kontakt

Umweltbeauftragter der evangelischen Gemeinde in der Neckarstadt
und des Ursulinen-Gymnasiums Mannheim
Dr. Hans-Friedrich Roth
Telefon: 0172 / 40 70 28 8
E-Mail: h-f.roth@separ-chemie.de