Grüner Gockel

Gottes Schöpfung bewahren, damit alle leben können

Mit diesem Motto kann man kurz umschreiben, warum es allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Pfarrgemeinde wichtig ist, im Rahmen der kirchlichen Arbeit zu einer stetigen und nachhaltigen Verbesserung der Umweltbedingungen an der Gnadengemeinde beizutragen.

Als Christen denken wir dabei an den biblischen Bericht von der Erschaffung der Welt. Er ist kein Freibrief zur rücksichtslosen Ausbeutung der Natur, sondern überträgt die Verantwortung auf uns, alles Leben zu schützen und für eine gerechte und solidarische Welt einzutreten. Durch aktives Handeln wollen wir beitragen, dass auch künftige Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

Diese Verpflichtung ist Teil der Präambel unserer Umweltpolitik. Sie wurde vom Ältestenkreis und der Kindergartenleitung 2006 in Kraft gesetzt und 2009 neu bestätigt.


Energiesparendes Gemeindehaus

2009/2010 konnte die schon lange vorgesehene energetische Modernisierung des Gemeindehauses verwirklicht werden. Noch 2009 erfolgten die Wärmedämmung des Kellers, der Ersatz der einfachverglasten Fenster und der Türen sowie die Modernisierung der Heizanlage. Die Fassadendämmung nebst neuer Gebäudegestaltung wurde 2010 durchgeführt. Damit kann die Gemeinde nicht nur ihren Bedarf an Heizenergie, sondern auch die CO2-Emissionen in etwa halbieren.

Das nun wieder auf die Zukunft ausgerichtete Gemeindehaus leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Kostenersparnis, sondern auch zum Schutz der Schöpfung. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen im Gemeindehaus findet sich hinter diesem Link.


Grüner Gockel - das kirchliche Umweltzertifikat

Im März 2009 legte das Umweltteam unserer Gemeinde Rechenschaft darüber ab, welche Umweltziele seit 2006 erreicht wurden. Gleichzeitig wurden die neuen Ziele bis zum Jahr 2011 vereinbart. In einer Umwelterklärung wurde alles schriftlich niedergelegt und durch einen Gutachter mittels Einsicht von Unterlagen, Rundgängen vor Ort und Befragung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Wahrhaftigkeit geprüft und bestätigt.

Damit hat die Gnadengemeinde die Anforderungen der europäischen Umweltverordnung EMAS und die Vorgaben der badischen Landeskirche zum Grünen Gockel eingehalten. Wir sind weiterhin berechtigt, das Symbol des Grünen Gockels als kirchliche Umweltgemeinde zu führen.

Nicht das Zertifikat steht im Mittelpunkt unserer Umweltbemühungen. Schwerpunkte sind der umweltbewusste und Ressourcen schonende Umgang mit Materialien und Energie. Senkungen der Heizenergie und des Stromverbrauchs sind hierdurch möglich geworden. Einher geht damit die finanzielle Entlastung des Gemeindebudgets. Die Umstellung des Gemeindebriefs auf Recyclingpapier, die Umwelttipps in jeder Ausgabe und die im Kita-Team geleistete Umwelterziehung wirken nach außen. Mehr dazu ist in unserer Umwelterklärung nachzulesen.

Es gilt, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen und mit dem Erreichten zu begnügen, sondern den Verbesserungsprozess weiterzuführen. Das Umweltteam rechnet mit Ihnen allen und freut sich über jeden Kontakt zum Thema Umwelt.

Umwelterklärung der Gnadengemeinde
(Stand Februar 2009)

 

 

 
 

Startseite | Gottesdienste | Terminkalender | Gemeindebrief | Gruppen | Projekte | Förderverein | Kindertagesstätte | Infos A-Z | Kontakt


nach oben