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"Feuer und Flamme sein"

Gottesdienste zum Geburtstag der Kirche


Am 27./28. Mai wird das "Fest des Heiligen Geistes" gefeiert: Pfingsten ist nach Weihnachten und Ostern das dritte Hauptfest des Kirchenjahres. In Erinnerung an die Ausgießung des Heiligen Geistes gilt Pfingsten auch als "Geburtstag der Kirche".

Viele Gemeinden laden zu Abendmahlsgottesdiensten ein, in der Christuskirche erklingt bei einem Kantatengottesdienst am Pfingstsonntag um 10 Uhr die Bachkantate zum Mitsingen. Proben dazu finden am Samstag, 26.5., 15-16.30 Uhr und am Sonntag, 27.5., 9 Uhr, statt.

Gottesdienste: Ökumenisch, interkulturell und draußen
Auch am Pfingstmontag feiern Gottesdienste den Geburtstag der Kirche. An die biblische Erzählung, dass die Jünger vom Heiligen Geist erfüllt waren und anfingen in anderen Sprachen zu predigen, erinnert am 28. Mai, 11 Uhr der ökumenisch-interkulturelle Gottesdienstin der CityKirche Konkordien, bei dem Gemeinden anderer Sprache und Herkunft mitwirken. Bereits um 10.30 Uhr findet auf der Karlsternwiese im Käfertaler Wald ein ökumenischer Gottesdienst statt, bei schlechtem Wetter in der Gnadenkirche. Ebenfalls unter freiem Himmel findet um 10.30 Uhr im Garten der Versöhnungskirche (bei schlechtem Wetter in der Kirche) der traditionelle regionale ökumenische Gottesdienst statt. Im Anschluss daran gibt es Erbseneintopf und ein Küchenbuffet. Zu den Kirchenfenstern von Johannes Schreiter feiert die Melanchthonkirche um 11 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst.

Der Name Pfingsten geht auf das griechische Wort "pentekoste" (der fünfzigste) zurück: Das Pfingstfest wird seit Ende des vierten Jahrhunderts 50 Tage nach Ostern gefeiert. Die Bibel schildert nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt eine neue Gemeinschaft der Jünger. Auf die biblische Pfingsterzählung geht wohl auch die Redewendung "Feuer und Flamme sein" für "begeistert sein" zurück: Bei dem Treffen der Jünger „sah man etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden von ihnen ließ sich eine Flammenzunge nieder“, heißt es in der Bibel.

Der Überlieferung zufolge rief Petrus die Menschen dazu auf, sich zu besinnen und auf den Namen Jesu Christi taufen zu lassen. Auf diese Weise „be-geistert“ und erfüllt von Gottes Geist begann das Wirken der Jünger in der Nachfolge Jesu - das Christentum breitete sich schnell aus. (dv)

[ Eintrag von: Ekma ]

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