Bis ins 17. Jahrhundert steigt man jetzt hinunter, wenn man die Baustelle in M 1, 8-9 betritt, auf der dereinst das Haus der Evangelischen Kirche entstehen soll. Noch immer müssen Mauerreste des ehemaligen Kellerbereichs eingerissen und abtransportiert werden; ferner wurde die Straße zu M 2 durch Stahlträger verankert.
Nach Abriss des alten Gebäudes und der Planierung des Geländes auf Straßenhöhe ging es in den letzten drei Wochen in die Tiefe. Dr. Klaus Wirth von den Reiss-Engelhorn-Museen, Leiter der archäologischen Denkmalspflege der Stadt, ist dort mit Kelle, Hämmerchen und Handfeger dabei, das zwei Meter tiefe Profil der Seitenwand zu untersuchen.
Schön wäre es, wenn wir Reste des alten Dorfes Mannheim finden würden, so der Fachmann. Immerhin liegt M 1 im Bereich der ehemaligen Friedrichsburg.
An anderer Stelle der umfangreichen Baugrube geht derweil das Alltagsgeschäft weiter.
Noch immer müssen Mauerreste des ehemaligen Kellerbereichs eingerissen und abtransportiert werden; ferner wurde die Straße zu M 2 durch Stahlträger verankert.
Mehrere Mitarbeiter sind tagaus, tagein fleißig zwischen den Geröllbergen und Grabungsstellen tätig, balancieren über Betonbrocken, Backsteinhaufen und Sand.
Aber der Star heißt eindeutig HITACHI 460, der Bagger, der einfach alles kann: graben, tragen, zermalmen, greifen, bohren
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[ Eintrag von: Ekma ]