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Slogan: In Zukunft Johannis
Slogan: In Zukunft Johannis

 

Eine Kirche so vielfältig und liebenswert wie die Stadt

Neuer Dekan: Wechsel in der Leitung der Bezirksgemeinde

Kein Aprilscherz: Dekan Ralph Hartmann trat am 1. April 2012 seinen Dienst an.


                                 Bild: ekma, de Vos

 

Schon gehört?

Zwei unserer fünf Glocken sind zur Zeit in Reparatur

 

Rund um die Konfirmation

Konfirmandensaal, Konfirmation, Konfi3 ...

 

Katholikentag an Johannis

Alternativ-Programm der Reformgruppen zum Katholikentag

 

 

noch mehr aktuelles finden Sie hier

Liebe Gemeinde,

 

Was suchen Sie, wenn Sie sich in einer fremden Stadt mitsamt Ihren bunten Einkaufstaschen in eine offene Kirche setzen? Was gibt Ihnen ein Losungswort, am Morgen beim Frühstück gelesen?Was ist für Sie "Religion"?

 

"Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche."

So hat Friedrich Schleiermacher, ein ziemlich kluger Theologieprofessor im Jahr 1799 das in Worte gefasst, was für ihn der Beitrag des christlichen Glaubens zu seiner Zeit war. Er kannte die Welt der frommen Pietisten, die über die Sonntags-Christen die Nase rümpften. Er kannte die Aufklärer in der Kirche, die am liebsten jede Predigt mit einem moralischen Zeigefinger versahen. Und hat gespürt, all das gehört zum christlichen Glauben dazu: Gotteslob und Gebet, ein ethisch verantworteter Lebenswandel, das Wissen um die biblische Geschichte Gottes mit uns Menschen im Einzelnen – und auch ein kritisches Bewusstsein.

Aber etwas fehlte, das hat auch Schleiermacher gespürt. Vielleicht haben ihm die Abende in den Berliner Literatensalons der Romantiker die Augen geöffnet: Zum Glauben gehören nicht nur Wissen und Tun, sondern auch das Fühlen.

Die evangelische Tradition ist reich an (kopflastigen) Gelegenheiten, bei denen wir uns über unsere Beziehung zu Gott klar werden können, über sein Wort nachdenken und versuchen, unser Leben danach zu gestalten.  Manchmal sind wir allerdings etwas hilflos, wenn es darum geht, für diesen Gott und seine frohe Botschaft spürbare Erfahrungsräume und -zeiten zu gestalten.

 

Umso schöner, dass es in diesem Frühjahr gleich mehrere solcher Gelegenheiten in unserer Gemeinde gibt!  Die Vortragsreihe "Speisungen aus unserem Glauben" gehört unbedingt dazu und außerdem einige besondere Gottesdienste: Der ökumenische Valentins-Gottesdienst am 14. Februar war einer davon, ein weiterer wird der ökumenische Weltgebetstag der Frauen am 2. März sein.  Am 1. April dann die Gemeinschaft mit Menschen, die unserer Sonntagseinladung ins Gemeindezentrum folgen.  Nicht zu vergessen die Osternachtsfeier am 7. April, die uns die Erfahrung vom Licht in der Finsternis schenken wird.

Besonders gespannt bin ich auf den Abendgottesdienst am 3. März: Er steht unter der Überschrift "Getanzte Gebete" und will eine Auseinandersetzung mit dem Thema GEBEN und NEHMEN mit Musik und Ausdruckstanz anregen.

 

Zu allen Gemeindeveranstaltungen herzliche Einladung!
Ihre Pfarrerin
Susanne Komorowski