Kernzeitbetreuung an acht Grundschulen

Kernzeitbetreuung DW Team

Diakonie bietet an acht Grundschulen Kernzeitbetreuung an

Erfolgreiches Projekt erweitert. Pilot-Gruppe mit Öffnungszeit bis 17 Uhr

(Mannheim, 10.02.2014) Seit knapp zwei Jahren bietet die Diakonie im Auftrag der Stadt Mannheim Kernzeitbetreuung an, derzeit an acht Grundschulen. In insgesamt 15 Gruppen, vier mehr als noch im Vorjahr, werden 200 Kinder betreut. Neu ist eine Gruppe mit Öffnungszeiten bis um 17 Uhr.

„Viele Berufstätige brauchen längere Betreuungszeiten für ihre Grundschulkinder. Mit dem erweiterten Nachmittagsangebot kommen wir diesem Wunsch der Eltern nach“, sagt Margret Stein-Geib vom Diakonischen Werk Mannheim, zuständig für das Projekt Kernzeitbetreuung. Als Pilotprojekt ist eine Gruppe an der Brüder-Grimm-Schule bis 17 Uhr geöffnet: In der neu gestalteten ehemaligen Hausmeisterwohnung der benachbarten Freudenheimschule werden 15 Kinder bis 15 Uhr und 15 Kinder bis 17 Uhr betreut und finden dabei viele Gelegenheiten, kreativ zu sein.

Eltern gemeinsam bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, ist Ziel der Kooperation von Stadt und Diakonie. An Grundschulen bietet die Diakonie seit dem Schuljahr  2011/2012 im Auftrag der Stadt Mannheim Betreuungsplätze an. Das Pilotprojekt begann an zwei Schulen mit 6 Betreuern, und hat sich inzwischen auf acht Einrichtungen ausgeweitet. Dort betreuen 44 in Erziehung erfahrene Personen, die der Schulleitung und den Lehrern bekannt sind, aktuell rund 200 Kinder. An den meisten Schulen gibt es ein bis zwei Gruppen, an der Käfertalschule werden in vier Gruppen die meisten Kinder betreut. Die Betreuung findet von 7.30 bis 9 Uhr und von 11.30 bis 14 bzw. 15 Uhr statt. Wird über 14 Uhr hinaus betreut, bietet das Diakonische Werk auch Mittagessen an. Ferienbetreuung wird in allen Schulferien mit Ausnahme der Weihnachtsferien angeboten.

Sorgfältig geschulte Betreuungsteams

Fast alle Betreuenden sind Schulkind-Eltern, so dass eine enge Verbindung zur Schule besteht. Dieses Prinzip kommt bei Eltern, Schule und der Stadt gut an. Die Schulkind-Betreuerinnen sind sorgfältig auf ihre Aufgaben vorbereitet und nehmen an einem kontinuierlichen modularen Fortbildungsprogramm teil. Drei pädagogische Fachkräfte vom Diakonischen Werk Mannheim koordinieren das Angebot, führen Elternabende durch, stehen im Bedarfsfall für Gespräche bereit und begleiten die Teams regelmäßig durch den Schulalltag.

Derzeit bietet die Diakonie Betreuungsplätze in diesen Stadtteilen an: Feudenheim: Brüder-Grimm-Schule, Gartenstadt: Alfred-Delp-Schule, Käfertal: Albrecht-Dürer-Schule und Käfertalschule, Luzenberg: Luzenbergschule, Neuhermsheim: Johann-Peter-Hebel-Schule, Sandhofen: Gustav-Wiederkehr-Schule in der Außenstelle Bartholomäusschule, Waldhof: Friedrich-Ebert-Schule.

Infos: Diakonisches Werk Mannheim, Koordination Kernzeitbetreuung: Hermine Dolp. Claudia Dohr, Birgit Mackert, Haus der Evangelischen Kirche, M 1,1a, Tel. 0621 / 28000-322, -323, -327
e-mail: stein-geib@diakonie-mannheim.de.

Bildunterschrift: Hermine Dolp und Margret Stein-Geib (ganz rechts) mit dem Team der Kernzeitbetreuerinnen. Foto: de Vos (dv)