Wer möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen möchte und dabei auf Unterstützung angewiesen ist, bekommt durch die Nachbarschaftshilfe zuverlässige Hilfe. Bei der Nachbarschaftshilfe des Diakonischen Werks Mannheim (DW) engagieren sich derzeit 144 Helferinnen und Helfer. Sie sind auf ihre Tätigkeit sorgfältig vorbereitet. Denn als einzige Nachbarschaftshilfe in ganz Deutschland schult das DW Mannheim seine Helfer.
Kompetent und sensibel
Vor allem hauswirtschaftliche Hilfe werde bei der Nachbarschaftshilfe angefragt, sagt Angela Fritsch vom Diakonischen Werk Mannheim. "Seit 2007 haben wir 45 % mehr betreute Personen". Alte und kranke, aber auch immer mehr junge, psychisch kranke Menschen wenden sich an die Nachbarschaftshilfe. Sie können ihren Haushalt nicht mehr alleine organisieren, möchten aber dennoch zu Hause leben. Damit ihnen kundige Helfer zur Seite stehen, bietet das Diakonische Werk ein modulares, kostenfreies Schulungsprogramm. Darin geht es um Erste Hilfe und Sucht im Alter, um Begleitung in schwerer Krankheit und Trauer, um Antriebsförderung und das Erkennen von Bedürfnissen. "Uns ist es wichtig, dass die Helfer fachlich kompetent und sensibel für die Bedürfnisse der Betreuten sind", betont Peter Hübinger, der Direktor des Diakonischen Werks Mannheim.
Überwiegend Frauen arbeiten bei der Nachbarschaftshilfe des DW. Sie sind zwischen 16 und 70 Jahre alt und bringen als wichtigste Voraussetzung Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und den Wunsch mit, sich sozial zu engagieren. "Wer Zeit und Interesse hat, hilfebedürftige Menschen zu unterstützen, kann unabhängig von seiner Konfession bei uns mitwirken", so Peter Hübinger.
Die nächste Schulungseinheit findet am 17. April statt: "Bedürfnisse erkennen, Grenzen sehen, Möglichkeiten schaffe" befasst sich mit der Ausdrucksweise vieler älterer Menschen: Was steht hinter der "Sprache" des Schweigens, des Klagens, der Abwehr? Wie können Helfer diese Sprache verstehen, wo sollen sie eigene Grenzen setzen?

Bild: Sie werden durch das kostenfreie Schulungsprogramm gestärkt: Nachbarschaftshelfer des Diakonischen Werks Mannheim. (dv)
Die Nachbarschaftshilfe wurde 1995 mit der Einführung der Pflegeversicherung in den Sozialstationenverbund integriert. Die Mannheimer Nachbarschaftshilfe des ist die größte innerhalb der Badischen Landeskirche.
Informationen: Angela Fritsch, Diakonisches Werk Mannheim, Tel. 0621/28000-341, E-Mail: fritsch@diakonie-mannheim.de
"Wir sind froh, dass Diakonie und Kirche in Mannheim-Friedrichsfeld enger zusammen wachsen und wir durch die Zurverfügungstellung unserer Räumlichkeiten einen Beitrag zu Entlastung pflegender Angehöriger leisten können", betonte Pfarrer Michael Jäck bei seiner Eröffnungsansprache am 21. Juni 2012 ausdrücklich.
Von nun an sind jeden Donnerstag von 14-17 Uhr Demenzkranke zu einem anregenden Nachmittagsprogramm im Gemeindehaus der Joh.-Calvin-Gemeinde in Mannheim-Friedrichsfeld eingeladen. Frau Tina Noe gestaltet gemeinsam mit ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfern das Nachmittagsprogramm. Hierzu zählen beispielsweise die einfühlsame individuelle Betreuung, geselliges Beisammensein sein bei Kaffee und Kuchen, Singen mit musikalischer Begleitung, Erinnerungsarbeit und themenbezogene Gesprächsrunden.
Die Gäste zahlen für den Betreuungsnachmittag einen Teilnehmerbetrag in Höhe von 27 Euro inkl. Verpflegung. Auf Wunsch kann ein Fahrdienst vermittelt werden. Die Fahrdienstpauschale beträgt 3,50 Euro für eine einfache Fahrt.
Getragen wird das Betreuungsangebot durch Fördermittel der Anna-Maria von Schrader-Stiftung, durch Betreuungsleistungen der Pflegeversicherung, einen Teilnehmerbeitrag der Gäste und durch Spenden.
Ab 1. Juli 2013 wird es immer montags von 14-17 Uhr eine zweite Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz im Stadtteil Käfertal geben.
Information und Anmeldung:
Tina Noe
Telefon 0621 28000-341
Telefax 28000-199
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Social Points ist ein Projekt der Studentenorganisation Enactus in Mannheim. Unser Ziel ist es, dass es Schülern leichter gemacht wird, sich ehrenamtlich zu engagieren und sie dafür gerecht belohnt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses Engagement bei der Ausbildungs-, Jobs- oder Studienplatzauswahl stark berücksichtigt wird.
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