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Herzlichen Glückwunsch!

Alt-Dekan Günter Eitenmüller feiert seinen 70. Geburtstag

Herzlichen Glückwunsch!

(29.05.2017) Ein runder Geburtstag im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“: Günter Eitenmüller, der von 1998 bis 2012 als Dekan der Evangelischen Kirche Mannheim wirkte, feiert Ende Mai seinen 70 Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

14 Jahre lang prägte Eitenmüller die Mannheimer Bezirksgemeinde mit, die er seit seiner Zeit als Lehrvikar von 1976-1977 und von 1992-1998 als Schuldekan schon gut kannte. Sein Amt verstand er nicht als Verwalter, sondern als Gestalter. Mit seinem Namen sind Pilotprojekte verbunden wie die evangelische Jugendkirche und die CityKirche Konkordien, der Seilgarten „Just try it“, das Mannheimer Arbeitslosenzentrum und die Nutzung der Lutherkirche als Diakoniekirche Luther. Auch das Evangelische Forum, die DiakoniePunkte und die damals bundesweit einzigartige KinderVesperkirche entstanden während seiner Amtszeit.

Ökumene und interreligiöser Dialog

Zur Rolle der Kirche, so Eitenmüller, gehöre auch, zu politischen Themen, die die Stadt und die Menschen bewegen, Stellung zu nehmen. Die Stärkung der Ökumene fand sichtbaren Ausdruck in der Gründung des ökumenischen Bildungszentrums sanctclara und in der Ökumenischen Rahmenvereinbarung. Besonders wichtig war und ist Eitenmüller der interreligiöse Dialog. Schon als Schuldekan suchte er freundschaftliche Kontakte zu den muslimischen Vereinen in Mannheim. Das führte unter anderem zur Gründung der Christlich-Islamischen Gesellschaft. Auch die „Meile der Religionen“, bei der Christen, Muslime und Juden an einem langen Tisch in der Innenstadt zu Essen und Begegnung einladen, geht auf Eitenmüllers Anregung zurück.

Mannheimer Religionsgespräche mit Eitenmüller

Den interreligiösen Dialog pflegt Eitenmüller weiterhin: Mit den „Mannheimer Religionsgesprächen“, die seit 2016 in sanctclara stattfinden, möchte er die Religionen miteinander ins Gespräch bringen, deren Beitrag für die Stadtgesellschaft thematisieren und aktuelle Themen aufzugreifen. Am 20. Juni um 19 Uhr ist es wieder soweit. Dann heißt es: „Meinungsbildend: Differenzierte Einblicke in die umstrittene Gülen-Bewegung“. Dabei ist Eitenmüller im Gespräch mit der Sozial-und Kulturanthropologin Kristina Dohrn von der FU Berlin, die seit mehr als zehn Jahren über die Gülen-Bewegung in Deutschland, Tansania und der Türkei forscht.

und noch ein Jubiläum

Auch große Aufgaben wie die Haushaltskonsolidierung, der Start notwendiger Gebäudeoptimierungen und die organisatorische Verbindung von Diakonie und Verkündigung tragen die Handschrift von Alt-Dekan Eitenmüller. Ein sichtbares Zeichen dafür ist auch das „Haus der Evangelischen Kirche“ in M1, in dem seit 2008 alle kirchlichen Dienste unter einem Dach zusammenarbeiten. Auch dieses Projekt feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag, denn Grundsteinlegung in M1 war vor zehn Jahren am 31. Oktober 2007. Ein Jubiläum, das sehr eng mit dem Jubilar verbunden ist. Herzlichen Glückwunsch auch dazu! (dv)

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