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Die Welt zu Gast

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Ökumenischer Filmempfang im Haus der Evangelischen Kirche

Die Welt zu Gast

(16.11.2017) Im Stadthaus in N1 ist unübersehbar der rote Teppich für die internationalen Filme ausgerollt, die das Festivalteam für das Publikum ausgesucht hat. Die Welt zu Gast in Mannheim und in Heidelberg, mit Beiträgen aus Ländern, die vertraut sind und aus Ländern, von denen hier so wenig bekannt ist. Zum Festival gehört auch der traditionelle ökumenische Empfang, zu dem in Mannheim das Evangelische und das Katholische Dekanat gemeinsam einladen. In diesem Jahr kamen die Filmschaffenden und die ökumenische Filmjury dazu ins Haus der Evangelischen Kirche nach M1.

International wie das Programm ist auch die ökumenische Filmjury, die den mit 1.500 Euro dotierten Ökumenischen Filmpreises vergibt. Der Jury unter dem diesjährigen Präsidenten Christoph Strack (Berlin) gehören an: Linda Dombrovszky (Budapest), Johannes Feisthauer (Georgsmarienhütte), Franz Günther Weyrich (Limburg) und Jean-Michel Zucker (Paris).

Das Eigene und das Fremde

Das Filmfestival 2017, sagte Dekan Ralph Hartmann bei seiner Begrüßung, stünde für ihn unter der Überschrift „wie viel Fremdes ertragen wir?“. Das Geheimnis des Zusammenlebens sei dabei für ihn, „das Eigene und das Fremde in ein lustvolles Zusammenspiel zu bringen“. Das Vertraute und das Fremde zöge sich wie ein roter Faden durch das diesjährige Filmprogramm. „Über manchen Film könnte man wunderbar eine Predigt schreiben. Und manche Filme sind wie eine Predigt“, so Hartmann.

Das Eigene und das Fremde, das Vertraute und das Unbekannte griff auch Festivaldirektor Dr. Michael Kötz in seiner Ansprache auf, wie bereits bei seiner vielbeachteten Rede zur Eröffnung des Festivals am 09. November in Heidelberg. Die Debatte über „das Fremde“, so Kötz, würde hierzulande nicht ehrlich geführt. Denn man könne das Fremde eigentlich nur zulassen, wenn man sich im Eigenen sicher fühlt. „Wir müssen neu nachdenken über die Balance von Heimat und Fremde“, betonte Kötz.

Von Karneval und Festival

Für viele Filmfreude ist die Festivalzeit eine eigene Jahreszeit. Verbindungen zwischen Film und der närrischen Jahreszeit zog Karsten Visarius vom Filmkulturellen Zentrum im Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik (GEP) in seinem Grußwort beim Filmempfang, zwei Tage nach Start der Karnevalszeit am 11. November. Auch ein Filmfestival sei „eine wunderbare Ausnahmesituation, ein Abenteuer, das Versprechen einer Zeit mit anderen Regeln“. (dv) Foto: de Vos



Lesen Sie hier die Eröffnungsrede „Das Eigene & das Fremde“ von Dr. Michael Kötz

 



Lesen Sie hier das Grußwort von Karsten Visarius, Filmkulturelles Zentrum

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