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130 prall gefüllte Tüten für die Vesperkirche

Mannheimer CAP-Märkte spenden Drogerieartikel

130 prall gefüllte Tüten für die Vesperkirche

(12.01.2018) „Von mir. Für dich“ - Zahnbürste, Seife, Shampoo – Dinge des Lebens, die für andere ganz „normal sind, aber anderen fehlen. Die Mannheimer CAP-Lebensmittelmärkte kennen das Problem und sammelten deshalb schon seit Anfang Dezember Spenden für die Mannheimer Vesperkirche und deren Gäste. Das Projekt: CAP-Kunden konnten im Handel für bedürftige Menschen Tüten kaufen, die mit Drogerieartikel gefüllt sind. Von Seife über Duschgel bis hin zu Taschentüchern ist hier alles drin, was man täglich braucht – und was doch Vielen fehlt. Das Ergebnis: 130 prall gefüllte Tüten: In der Summe über 1. 040 Artikel, die Menschen glücklich macht.

„Drogerieartikel zu spenden ist eine absolut sinnvolle und dankbare Aktion, die unsere Klientel grundsätzlich benötigt. In Sozialkaufhäusern sind diese Dinge oft Mangelware und nicht gängig.", erklärt Pfarrer Sebastian Carp, mitverantwortlich für das Fundraising der Vesperkirche. Hygienisch schlechte Bedingungen, mit der eine Verminderung der Lebensqualität und geringes Selbstbewusstsein einhergehen, sind für einen Obdachlosen Alltag.

„Wir sind stolz auf unsere Kunden und glücklich anderen eine Freude zu bereiten. Uns ist es wichtig, dass die Spenden unserer Kunden genau da ankommen, wo sie gebraucht werden – und auch genau in der Form, in der sie gebraucht werden“, sagt Holger Ziegler, Leiter der CAP-Filiale in der Meerfeldstraße 35-37. Daher hatten die Märkte anfangs sogar insgesamt 15 verschiedene Tüten mit Lebensmitteln, Drogerieartikeln und anderen Waren zusammengestellt, aus denen das Organisationsteam der Vesperkirche zwei auswählte. Diese zwei konnten die Kunden in den Märkten für jeweils fünf Euro kaufen. Die bezahlten Tüten wurden in den Märkten gesammelt und am gestrigen Tag in der Vesperkirche dem Organisationsteam übergeben; über eine Verteilstelle in der Kirche gehen sie dann an die Besucher, die sie benötigen.

Das große soziale Bewusstsein der CAP-Kunden könnte auch mit dem besonderen Konzept der Märkte zusammenhängen: Hier werden bewusst und gezielt Mitarbeiter mit Behinderungen beschäftigt, Teilhabe an der Gesellschaft ist ein wichtiger Aspekt. Genau dieses Miteinander ist es auch, das die Vesperkirche ausmacht. „Eine Zusammenarbeit ist da ja nur folgerichtig“, findet Ziegler.

Die 21. Mannheimer Vesperkirche startete am 6. Januar und endet am 4. Februar 2018. Sie wird getragen von der Evangelische Kirche Mannheim und seinem Diakonischen Werk. Neben einem warmen Mittagessen, bietet sie Hilfebedürftige ein ausdifferenziertes Sozialberatungsangebot. Geöffnet ist sie täglich von 11 bis 15 Uhr. Mittagessen bis 14 Uhr. Die Aktion kostet pro Jahr rund 150.000 Euro. Unterstützung für die ausschließlich durch Spenden finanzierte Aktion ist daher willkommen. Spendenkonto: Evangelische Kirche Mannheim, Sparkasse Rhein Neckar Nord, IBAN: DE44670505050039003007, BIC: MANSDE66XXX, Stichwort: Vesperkirche.

Infos: www.vesperkirche-mannheim.de

Foto: Alexander Kästel.

Foto: "Von mir. Für dich." - Sebastian Carp, Holger Ziegler, Denise Palleit und Matthias Weber bei der Spendenübergabe von CAP. ( v.l.n.r..)

 

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