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Menschen im Krankenhaus begleiten

Dorothee-Stiftung: Festlicher Auftakt in der Kapelle des Theresienkrankenhauses

Menschen im Krankenhaus begleiten

„Zuhören. Trösten. Hoffnung wecken“ ist Motto der neuen Dorothee-Stiftung. Sie unterstützt die evangelische Klinikseelsorge an zwei Mannheimer Krankenhäusern. Die Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 7. März um 18 Uhr gibt Einblicke in Entstehungsgeschichte und Arbeitsweise der Stiftung. Beim Festprogramm wirken auch der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Markus Haass, Kirchenrätin Sabine Kast-Streib und Dekan Ralph Hartmann mit.

„Für Kirche und Klinik ist ein seelsorgerliches Angebot innerhalb des Gesundheitssystems gleichermaßen bedeutend“, ist Dekan Ralph Hartmann überzeugt. „Denn die großen Nöte angesichts der Zerbrechlichkeit des Lebens machen die Krankenhaus-Seelsorge für viele Beteiligte auch hier in Mannheim zu einer wichtigen Begleitung.“

Mit Blick auf die neue Stiftung betont Kirchenrätin Sabine Kast-Streib die zentrale Aufgabe der Kirche, für Schwache, für Beladene und für Kranke da zu sein. „Vor allem bei Krankheiten geht es nicht nur um eine medizinische Versorgung, sondern auch um die Sorgen, die Patienten und Angehörige belasten“, sagt Kast-Streib, die auch Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kranke Begleiten ist. „Seelsorge im Krankenhaus wird rege nachgefragt. Die regulären kirchlichen Stellen reichen aber nicht aus, um in allen Kliniken dem Bedürfnis nach Seelsorge gerecht zu werden. Daher bin ich sehr dankbar für die Gründung der Dorothee-Stiftung, die die Krankenhausseelsorge an diesen beiden Mannheimer Standorten sichern hilft.“ Denn in der Krankenhausseelsorge, die für Patienten, Angehörige und die Mitarbeitenden da ist, könne vieles zur Sprache kommen: Leiden und Klagen, Lebens- und Glaubensfragen, Hoffen, Beten und Danken. „Menschen machen hier eine gute Erfahrung mit Kirche an einem Ort, wo sie es vielleicht gar nicht vermutet hätten“, so Kast-Streib.

Am Theresienkrankenhaus und in der St. Hewig-Klinik sind aktuell drei Klinikseelsorger, davon zwei katholischer Konfession, und zwei Ordensfrauen im seelsorglichen Besuchsdienst aktiv. Ziel der Stiftung ist, die evangelische Klinikseelsorge an den beiden Häusern langfristig finanziell mit abzusichern. Die Klinikseelsorge ist für Patienten, deren Angehörige sowie für alle dort Arbeitenden da, unabhängig von deren Konfession und Religion.

Der Name der Stiftung ist abgeleitet von dem Vornamen „Dorothee“, der Gabe Gottes, Geschenk von Gott oder Geschenk an Gott bedeutet. Vorstandsvorsitzende der Dorothee-Stiftung ist Pfarrerin Evelyn Brusche. Das Stiftungskapital beträgt 100.000 Euro. Spenden und Zustiftungen sind erwünscht.
Info und Kontakt: Evelyn Brusche, Tel. 0621-86248737, Mail: evelyn.brusche@ekiba.de. (dv)


Festprogramm zum Auftakt der Dorothee-Stiftung
Mittwoch, 7. März um 18 Uhr
Grußworte: Kirchenrätin Sabine Kast-Streib, Leiterin der Abteilung Seelsorge mit Zentrum für Seelsorge im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kranke Begleiten; Dekan Ralph Hartmann, Evangelische Kirche Mannheim;
Prof. Dr. Markus Haass, Ärztlicher Direktor des Theresienkrankenhauses und der St. Hedwig-Klinik Mannheim
Festkonzert: „Duo Almira“: Isabel González (Querflöte) und Paula Jiménez (Fagott) im Zusammenspiel mit Antonio Martín Aranda (Marimba) Kapelle des Theresienkrankenhauses


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