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Kirche und Umwelt. Nachhaltigkeit!

Photovoltaik-Anlagen auf Kita-Dächern

Kirche und Umwelt. Nachhaltigkeit!

(07.03.2018) Nachhaltigkeit. Ein moderner Begriff, der viele Bereiche unseres täglichen Lebens berührt – und doch schon mehr als 300 Jahre alt ist: Der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz brachte 1712 mit einer Schrift den Gedanken der nachhaltigen Wirtschaftsweise in die Köpfe der Leute. Damals wurden die Wälder abgeholzt – für die wachsenden Städte, für den Schiffs- und den Bergbau. Dem Wald, so Carlowitz, solle nicht mehr Holz entnommen werden als nachwachse.
Die Schöpfung zu wahren, ist einer unserer Aufträge.
Wir leben ihn in unseren 49 Kitas vor und geben ihn an die Kinder nicht nur zu Erntedank weiter. Auch baulich setzen wir auf Nachhaltigkeit:
So installieren wir auf Kita-Dächern Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung. Die Kita Melanchthonweg (siehe Foto) versorgt sich schon seit ein paar Jahren bereits zu 50 % mit eigenem Strom. Weitere Kitas werden folgen. So leben wir, wovon wir sprechen.
(Kirsten de Vos, Pressereferentin. Beitrag in Kita-News, Ausgabe März 2018 )

Einsatz regenerativer Energien in unseren Kitas

Einer der Aufträge, die wir als Christen mit auf den Weg bekommen haben, ist es, die Schöpfung zu bewahren. Dies verpflichtet uns, über Klimaschutz und regenerative Energien nachzudenken und diese dort zum Einsatz zu bringen, wo wir damit ein sinnvolles Ergebnis erzielen können.
 
Wir generieren mit unseren 48 Kitas einen nicht unherheblichen Stromverbrauch und in diesem Zusammenhang auch einen erheblichen CO2-Ausstoß. Gleichzeitig verfügen wir bei einigen Einrichtungen über Dachflächen, die einen sinnvollen Einsatz von Photovoltaikanlagen möglich machen, um Strom zu erzeugen und selbst zu nutzen.
 
Wir haben derzeit auf einer unserer Kitas eine Anlage mit 30 Modulen und einer Leistung von 10 KWPeak installiert, die zwischen 50 und 60 % des Eigenbedarfes der Kita deckt. Weitere 3 Anlagen sind in der Projektierung.
Damit werden mit der ersten Anlage jährlich ca. 1,5 Tonnen CO2 eingespart.
Diese Anlagen entlasten das Stromnetz und führen mittelfristig zu deutlichen Kostenersparnissen, da der Nutzer sich von der Strompreisentwicklung weniger abhängig macht.
(Patrik Eichhorn, Leiter Bau und Liegenschaften. Beitrag in Kita-News, Ausgabe März 2018)
 

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