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50. Bloomaulorden

Ilka Sobottke erhält als erste Pfarrerin den gewichtigen Bloomaulorden

50. Bloomaulorden

(28.02.2019, Mannheim) Pfarrerin Ilka Sobottke wird mit dem Bloomaulorden 2019 ausgezeichnet. Am Fastnachtssonntag, 3. März wird ihr der Orden um 18.30 Uhr im Nationaltheater im Rahmen der Aufführung von „Orpheusin der Unterwelt“ verliehen. Die Laudatio hält Klaus van Ackern.

Der Bloomaulorden, der seit 1970 als höchste bürgerschaftliche Auszeichnung verliehen wird, hat weniger mit „blau“ als vielmehr mit einer Haltung zu tun. Er sollte der Kurpfälzer Lebensart mit ihrer durchaus auch aufmüpfigen Lebensphilosophie und Schlagfertigkeit ein Denkmal setzen. In seinem 50. Jahr erhält Ilka Sobottke diese Auszeichnung als zehnte Frau und als erste Pfarrerin. Darüber, so die Geehrte, freue sie sich sehr.

Sie ist Pfarrerin aus Leidenschaft und benennt das, worum es ihr geht, mit klaren und auch poetischen Worten. Die „dynamische Frau“, so das Verleihungskomitee, spreche „Klartext mit viel Humor und Aufrichtigkeit“. Das tut Ilka Sobottke als Studierenden- und als Gemeindepfarrerin öffentlich in den Gottesdiensten zumeist an der CityKirche Konkordien und der Hafenkirche. Zu hören sind ihre Worte auch regelmäßig als „SWR Gedanken“ im Hörfunk und ab Ende des Monats spricht sie auch beim „Wort zum Sonntag“. Premiere ist am Spätabend des 23. März.

Der Bloomaulorden ist eine pfundschwere Bronzeplastik des Mannheimer Bildhauers Gerd Dehof. Ursprünglich entworfen für einen Brunnen, schien die Figur eines durch die Beine nach hinten schauenden „Blumenpeters“, der dem Betrachter seinen Po entgegenstreckt, der Öffentlichkeit nicht zumutbar. Jedoch der Stifter des Bloomaulordens Rainer von Schilling, damaliger Fastnachtsprinz und langjähriger MM-Herausgeber, sah gerade in diesem frechen Entwurf die Kurpfälzer Lebensart treffend dargestellt. Der Bloomaulorden wird von einem Dreiergremium vergeben.

Die Verleihung des Ordens am Sonntag, 3. März, 18.30 Uhr, ist eingebettet in die Aufführung von Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ im Großen Haus des Nationaltheaters. Bei der anschließenden musikalischen Nachfeier im Theatercafé spielt Bloomaul-Kollege Joachim Schäfer zu Ehren von Ilka Sobottke auf dem E-Piano. Foto: Alexander Kästel (dv)

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