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„Advent, Advent…“

Angebote der Kirchen, die das Warten auf den Heiligen Abend noch spannender machen

„Advent, Advent…“

(Mannheim/3.12.19) Adventskalender für den Hausgebrauch mit 24 Türchen, wie man sie heute kennt, gibt es ziemlich genau seit 111 Jahren. Den ersten druckte der Lithograf Gerhard Lang 1908 in München. Sein Erstling enthielt 24 bunte Bildchen.

Vielfältig und bunt sind auch die zahlreichen kirchlichen Impulse, die die Wartezeit bis zum Heiligen Abend verkürzen. Adventskalender finden sich auch zahlreiche darunter. Beispielsweise finden sich an unterschiedlichsten Orten besinnliche Haltestellen unter dem Stichwort „Ankommen im Advent“. Oder wie wäre mit biblischen Yoga-Miniaturen der Katholischen Hochschulgemeinde Mannheim? Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang auch nicht die zahlreichen lebendigen Adventskalender in den Stadtteilen.

Letztere sind in der Mehrzahl ökumenisch organisiert. Die Kirchengemeinden schaffen damit ganz bewusste Auszeiten zum Innehalten im Advent. Vom Privathaus über Kindergärten und Pflegeheime bis hin zu Bürgercafés – öffnen sich bis zum 24. Dezember nahezu an jedem Abend für eine halbe Stunde Räume für spirituelle Impulse in der Vorweihnachtszeit. Ökumenische lebendige Adventskalender gibt es beispielsweise in Neuostheim/ Neuhermsheim, im neuen Stadtteil FRANKLIN, in der Neckarstadt, in Sandhofen, in Rheinau-Süd, auf dem Pfingstberg und in Seckenheim.

Weit über die Stadtteilgrenzen hinaus geht der Adventskalender „Ankommen im Advent“ des Katholischen Stadtdekanats Mannheim. Kirchengemeinden, Verbände und katholische Einrichtungen laden gezielt zu besinnlichen Zwischenstopps – mal mit Musik, mal mit einem Impuls oder einfach bei Kerzenlicht und Plätzchen – in der Nähe von Bus- und Bahnhaltestellen an. „Jeder kann sich ganz spontan entscheiden – nehme ich mir die Zeit, um Advent zu spüren oder nicht!“, erklärt Patoralreferent Matthias Leis, der das Konzept entwickelt hat. Auch diese Mal organisiert und koordiniert er die Aktion. Eine Übersicht aller „Adventshaltestellen“ gibt es hier: www.facebook.com/ankommenimadvent sowie auf Instagram unter #ankommenimadvent.

Für die ganz besondere Zeit vor Weihnachten hat die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Mannheim einen ganz besonderen Adventskalender entwickelt. Der KHG-Mitmach-Adventskalender zeigt nämlich jeden Tag in einem kleinen Video eine Yoga-Haltung zu einem adventlichen Text aus der Bibel. Geboren wurde die Idee aus der Weihnachtsbotschaft selbst: „Wir feiern an Weihnachten Gott, der Mensch wird. Das heißt, dass er einen Körper aus Fleisch und Blut annimmt. Also ist es wohl am passendsten, wenn wir uns körperlich auf das Fest der Geburt Gottes im Fleisch vorbereiten“, beschreibt die Leiterin der KHG, Gabriele Landler. Außerdem sei der Advent ursprünglich eine Fastenzeit gewesen. Also eine Zeitspanne, in der mansich auch körperlich auf das große christliche Fest vorbereitete. „Warum es also nicht mit Yoga versuchen?“ lauteten die Überlegungen im Vorfeld. (schu/dv // Bilder: KHG Mannheim / Matthias Leis)

 

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