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Von der Neckarstadt zum Oberkirchenrat nach Karlsruhe

Pfarrerin Monika Hautzinger wechselt nach Karlsruhe. Verabschiedungsgottesdienst am 12. Januar in der Melanchthonkirche

Von der Neckarstadt zum Oberkirchenrat nach Karlsruhe

(18.12.2019, Mannheim) Dekan Ralph Hartmann verabschiedet Pfarrerin Monika Hautzinger am Sonntag, 12. Januar um 14 Uhr in einem festlichen Gottesdienst. Sie verlässt nach fünf Jahren die größte evangelische Gemeinde und wechselt zum Oberkirchenrat in Karlsruhe. Dort übernimmt sie eine neue Aufgabe im Bereich digitale Kommunikation.

„Es war eine zu 100 Prozent schöne Zeit in der Neckarstadt“, sagt Pfarrerin Hautzinger, „und jetzt freue ich mich zu 100 Prozent auf Karlsruhe“. Vor fünf Jahren kam Hautzinger in die Neckarstadt, wo sie eine halbe Stelle als Gemeindepfarrerin antrat. Mit deranderen Hälfte war sie im Oberkirchenrat Karlsruhe im Projekt „Wo unser Herz brennt. Qualitätsentwicklung im Gottesdienst“ tätig. Diese spezifische Projektarbeit behält sie bei, ergänzt um eine halbe Stelle im Zentrum für Kommunikation im Oberkirchenrat.

In der Neckarstadtgemeinde war sie als Vorsitzende des Ältestenkreises in alle Belange der sangesfreudigen und stark von der Kirchenmusik geprägten Gemeinde eingebunden. Ihr Markenzeichen, so der bisherige stellvertretende Vorsitzende des Ältestenkreises WolfgangTöpfer, waren die abwechslungsreichen Gottesdienste, bei denen sie mit ihren Themen immer die Menschen im Blick hatte. Als Seelsorgerin war sie sehr geschätzt. Insgesamt keine „fehlerlose Superpfarrerin, aber ziemlich nah dran“. Als Trost bleibe, so Töpfer, „dass die Gaben, von denen wir bisher fast allein profitiert haben, in Zukunft allen Gemeinden in Baden zugute kommen“.

Pfarrerin Hautzinger bleibt der Neckarstadt verbunden. Sie spielt weiterhin im Posaunenchor der Gemeinde und bleibt mit ihrer Familie in Mannheim wohnen. Es war für sie „eine wirkliche Besonderheit“, so rasch willkommen geheißen zu sein. „Ich musste keine Testphase durchlaufen“, sagt sie rückblickend. Besonders bewegt haben sie die Gemeindereisen nach Herrnhut, nach Mecklenburg-Vorpommern und nach Walsrode mit einer Gruppe, die sich aus dem Stadtteil, aus dem Gottesdienst und aus der Gemeinde kannte. Stark beschäftigt hat sie auch das Gebäudethema, das deutlich macht, wie wichtig Räume der Begegnung sind. Es sei spürbar, „was Veränderungen und Aufbrüche bei den Menschen bewegen und sie auch zögern lassen“, blickt Pfarrerin Hautzinger zurück.

Beim Oberkirchenrat bleibt Monika Hautzinger mit 50 Prozent in der Gottesdienst-Arbeit, wo sie in einem Team Predigt- und Gottesdienstcoaching sowie Beratung für Bezirke, Regionen, Gemeinden und Einzelpersonen anbietet. Die andere halbe Stelle ist im Zentrum für Kommunikation verortet, wo sie sich ebenfalls in einem Team als theologische Fachfrau mit der Weiterentwicklung der digitalen Kommunikation befasst. „Kirche muss sich dringend darum kümmern im social-media-Bereich präsent zu sein und gut durchdacht im Netz unterwegs zu sein“, so Hautzinger. Foto: Winfried Lehmann (dv)

 

Sonntag, 12. Januar, 14 Uhr

Festlicher Gottesdienst, Verabschiedung Pfarrerin Monika Hautzinger

Mit Dekan Ralph Hartmann, Musik: Posaunenchor

Melanchthonkirche, Lange Rötterstr. 39, 68167 Mannheim

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