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Der Unterschied zwischen Superstar und Jesus

Bibel erlebbar machen: Am 9. März startet die Biblische Zeitreise an der Friedenskirche

Der Unterschied zwischen Superstar und Jesus

(06.03.2020, Mannheim) Vom 9. bis 22. März findet im Gemeindehaus an der Friedenskirche eine Biblische Zeitreise statt. In historischer Gewandung und inmitten interaktiver Kulissen machen Brückenbauer die Bibel konkret erlebbar. „Dieses Konzept ist seit 20Jahren ein großer Erfolg“, sagt Dekan Ralph Hartmann. 64 Gruppen aus Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg mit 1.400 Besuchern haben sich bereits angemeldet. Noch sind Termine frei.

Ein hoher Raum in gedämpft-farbigem Licht mit hohen, wechselnden Kulissen und Requisiten bietet die Bühne für diese Inszenierung. Der Sinnenpark macht die Bibel für Besucher ab dem Vorschulalter erfahrbar und erlebbar. Die biblischen Geschichten, so Dekan Hartmann, „führen uns zu ganz grundlegenden Fragen des Menschseins: Es geht um Vertrauen, um Schuld und Scheitern, um Vergebung, um den Sinn des Lebens und um die Frage was bleibt, wenn ich nicht mehr bin“. Dabei werden die Besucher szenisch mitgenommen. „Die Geschichten in dieser Zeitreise zu erleben ist ganz anders, als sie zu lesen oder zu hören“, ist Dekan Hartmann überzeugt.

Ein roter Teppich und ein Absperrband trennen meist die Superstars ab. „Jesus hat sich nicht von den Menschen abgeschirmt, sondern war mitten unter ihnen“, sagt Stadtjugendpfarrer Oliver Seel, der gemeinsam mit Gemeindepfarrerin Maibritt Gustrau und Lehrvikar Sebastian Degen das Projekt nach Mannheim an die Friedenskirche geholt hat. Er ist einer der Brückenbauer, die die Besuchergruppen durch die Zeit und durch die sechs Geschichten führen und dabei vermitteln, wie viel sie mit dem heutigen Leben zu tun haben. Stationen sind die Taufe, die Hochzeit zu Kana, die Sturmstillung, eine Heilungsgeschichte, der Zöllner Zachäus sowie die Kreuzigung mit Ausblick auf die Auferstehung

Ein Gegenentwurf zur digitalen Welt

„Der besondere Charme dieser Inszenierung besteht darin, dass die Geräusche, die Töne, die Gerüche, die Bewegungen und Berührungen real erlebbar sind und nicht virtuos in der digitalen Welt stattfinden“, so Dekan Hartmann. Das Konzept geht auf den Ostergarten zurück, der von Lutz Barth für die evangelische Landeskirche entwickelt wurde und bundesweit bereits von 1 Millionen Menschen besucht wurde. Der Ostergarten, der die Passionsgeschichte darstellt, hat mit bis zu sechs Räumen einen großen Platzbedarf. Der Sinnenpark „Biblische Zeitreise“ wurde nun als kleinere Version für lediglich einen Raum neu entwickelt. Nach Blankenloch ist Mannheim seine zweite Station.

Auf die 45 Minuten dauernde Zeitreise können sich angemeldete Gruppen begeben. Je nach Alter gibt es drei verschiedene Versionen der Inszenierung. Bisher haben sich schon 64 Kita-Gruppen mit Vorschulkindern, Konfi- und Kommunionsgruppen, Schulen und Erwachsenengruppen angemeldet aus ganz Mannheim und auch aus Ludwigshafen, Heidelberg, Neu- und Altlußheim. Einige Gruppentermine sind noch frei sowie acht offene Termine, zu denen Einzelpersonen und Kurzentschlossene kommen können. Foto: de Vos (dv)

 

9.-22. März: Biblische Zeitreise. Ein Sinnenpark
Gemeindehaus an der Friedenskirche

Traitteurstr. 50, 68165 Mannheim

Linie 6/6a: Haltestelle „Pestalozzischule“, Linie 1: Haltestelle „Kopernikusstraße“

 

Kosten: 2 Euro bis 18 Jahre, 4 Euro ab 18 Jahre (freier Eintritt für Begleitpersonen von Gruppen)

Anmeldung: Mo-Fr: 8 - 12 Uhr, Tel. 0621-77736630, Mail: information.ekjm@ekma.de

Gruppenführungen (nur mit Anmeldung: Mo-Fr: 8-19 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr immer zur vollen Stunde

Öffentliche Führungen (ohne Anmeldung) für Einzelpersonen und Familien: Mo, Do, Fr: 18 Uhr, Sa: 11 Uhr, So: 12 Uhr. Teilnehmerzahl: max. 35 Personen.

Infos: www.ekjm.de

 

 

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