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„Gestresst und doch getragen“

Der Mannheimer Fernsehgottesdienst kommt am 26. April mit einem Team der Auferstehungsgemeinde Gartenstadt aus der evangelischen CityKirche Konkordien

„Gestresst und doch getragen“

(23.04.2019, Mannheim) Mit einem rasanten Einstieg beginnt die Predigt beim inzwischen 7. Mannheimer Gottesdienst, der am Sonntag, 26. April um 10 und um 14 Uhr vom Rhein-Neckar-Fernsehen ausgestrahlt wird. Darin geht es in Zeiten von Corona um das Thema „gestresst und doch getragen“. Dabei gibt es auch einen mehrminütigen Slam.

Die letzten Wochen haben die Gesellschaft durch die Vorsichtsmaßnahmen in vielen Bereichen des Lebens heruntergefahren. Das bedeutet aber durchaus mehr Hektik. Mit dem Einstieg „4:30 Uhr aufstehn, Kaffee kochen, schnell zum Schreibtisch, E-Mails checken, Antwortschreiben, wie geht’s´s weiter?“ beginnt Pfarrerin Claudia Erfeld ihre Predigt. Was die biblischen Frauen Marta und Maria mit der Corona-Zeit verbindet, zeigt sich nach und nach. Doch der Anfang steht ganz im Zeichen von „Hek-tik-tik-tik-tik“. Die Form der jungen Slam-Tradition liege ihr dabei näher als die klassische Kanzelrede, sagt Claudia Erfeld, „da kann ich mich bunter und direkter ausdrücken und eine Situation in Hektik, Sorge und Stress viel unmittelbarer rüberbringen“, betont die 34-Jährige.

Erfeld gestaltet diesen Gottesdienst gemeinsam mit einem Team: Mit dabei sind Prädikantin Maria Wolf sowie Simon Nemet, der sich ehrenamtlich in der Auferstehungsemeinde im Mannheimer Stadtteil Gartenstadt engagiert. Für Musik sorgt die Band der Auferstehungsgemeinde mit Klaus Kleiner, Klavier, Luisa Leclipteux, Gesang, Gerd Nemet, Percussion und Sonja Nemet. Die „Kuhbuckel-Band“ hat ihren Namen vom Ort der Auferstehungskirche, die mit ihrem hohen Turm weithin sichtbar auf dem „Kuhbuckel“ steht. Diese Erhebung ist eine der höchsten auf der Gemarkung Mannheim.

Hintergrund: Seit 22. März strahlt das Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) immer sonntags um 10 und um 14 Uhr einen Gottesdienst aus. Damit ermöglichen Dekan Ralph Hartmann und sein katholischer Kollege Karl Jung einenneuen Weg, einen Mannheimer Gottesdienst zu Hause mitfeiern zu können, am Fernseher und an den mobilen Endgeräten. Damit wollen die Dekane ergänzend zu den Online-Angeboten ein wichtiges Signal setzen, um die Phase bis 15. Mai zu überbrücken, in der in Mannheimkeine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können. (dv)

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