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Stiftung Christuskirche spendet Gesichtsmasken

Spende von 2.500 Gesichtsmasken zur Vorbereitung auf die öffentlich gefeierten Gottesdienste in den evangelischen Kirchen

Stiftung Christuskirche spendet Gesichtsmasken

(13.05.2020, Mannheim) Für die Helfer-Teams sind sie Pflicht. Den Gottesdienstbesuchern werden sie empfohlen: Wenn ab 17. Mai in zwölf evangelischen Kirchen Mannheims wieder öffentlich Gottesdienste gefeiert werden, sind Gesichtsmasken vonnöten. Die Stiftung Christuskirche-Kirche Christi spendet dafür 2.500 Gesichtsmasken. Als Vertreter der Stiftung überreichten Dr. Karl Schneider und Gerhard Stegmann sie symbolisch gemeinsam mit Dekan Ralph Hartmann vor der Markuskirche im Stadtteil Almenhof.

„Diese Fürsorge unterstützen wir gerne,“ sagt Renate Schneider von der Stiftung Christuskirche. „Diese Spende ist Ausdruck unserer Dankbarkeit, dass wir nun endlich in vielen Gemeinden Mannheims wieder öffentliche Gottesdienste haben dürfen.“ Die Masken kommen allen evangelischen Kirchen in Mannheim zugute, die jetzt nach Ende des Corona-bedingten Verbots wieder öffentlich Gottesdienste feiern. Fast alle evangelischen Kirchen waren in den vergangenen sieben Wochen geöffnet. Neu ist, dass nun wieder öffentlich Gottesdienste gefeiert werden können. Die evangelischen Gemeinden in Mannheim, die in sieben Regionen miteinander räumlich und inhaltlich kooperieren, haben sich darauf verständigt, schrittweise in 12 Kirchen mit den Gottesdiensten zu beginnen. In der Kooperationsregion Almenhof-Lindenhof-Neckarau ist es an den Sonntagen bis Pfingsten die Markuskirche. Die Lukas-, die Matthäus- und die Johanniskirche bleiben für Besuchende geöffnet.

Durch die Masken symbolisch in ganz Mannheim miteinander verbunden

Pfarrerin Martina Egenlauf-Linner freut sich mit Dorothea Hilgendorff und Beate Droll vom Ältestenkreis der MarkusLukasGemeinde über die Gabe. „Es fühlt sich gut an, dass wir in Mannheim auch symbolisch durch diese Masken miteinander verbunden sind“, betont Pfarrerin Egenlauf-Linner. Gemeinsam mit ihrem Team haben sie bereits alles Notwendige veranlasst, damit am 17. Mai wieder Gottesdienstbesuchende in die hallenartige Kirche kommen können.

Voraussetzungen und Umsetzungen

Die Weitläufigkeit des Innenraums war mit ausschlaggebend für die Wahl dieser Kirche. Der erforderliche Abstand von zwei Metern zwischen den Menschen ist dort auch durch die unterteilten Bänke gut einhaltbar. Ausgenommen von der 2-Meter-Abstandsregel sind Menschen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Die Plätze in der Markuskirche werden mit Bildtafeln markiert sein. Für 66 Gottesdienstbesuchende, so Pfarrerin Egenlauf-Linner, biete die Markuskirche sicheren Raum. Mit Info-Zetteln werden die Gottesdienstbesucher:innen über die Maßnahmen informiert. Auf das Thema Singen und Abendmahl weisen die Liturgen in der Feier hin. Damit bei so viel Abstand und ohne das verbindende Singen dennoch Gemeinschaft spürbar ist, hat sich das Vorbereitungsteam etwas Symbolisches ausgedacht: Am Eingang erhalten alle ein brennendes Teelicht im Glas. Diese werden nacheinander auf den Altarstufen abgestellt. „Mit diesem Lichtermeer wird sichtbar, dass wir viele sind und gemeinsam leuchten“, sagt Pfarrerin Egenlauf-Linner.

Die Vorbereitungen sind umfangreich, die Vorfreude ist groß. Kirchenälteste Dorothea Hilgendorff ist „sehr froh, dass wir endlich wieder einen Gottesdienst gemeinsam feiern können“. Und ihre Kollegin Beate Droll findet es „besonders schön, dass auch unsere Nachbargemeinden dabei sind“.

Für sie und das regionale Team ist der erste Gottesdienst nach Corona und ja auch in der Corona-Zeit eine erfüllende Freude und eine Herausforderung zugleich. Denn solche Rahmenbedingungen gab es noch nie, die Vorgaben sind streng, die Einschnitte gravierend. Bei allem, so Pfarrerin Egenlauf-Linner, überwiege die Freude: „Sich wieder sehen, wenn auch hinter einer Maske, spüren, dass wir gemeinsam unterwegs sind und gestärkt werden durch Gott, das tut gut und lässt uns zuversichtlich weiter gehen“. Der Gottesdienst am Sonntag, 17. Mai, beginnt um 10 Uhr und wird, auch das eine Vorgabe, rund 30 Minuten dauern. Falls ihn mehr als 66 Personen besuchen wollen, wird der Gottesdienst um 11 Uhr wiederholt.

Bildunterschrift: Vor der Markuskirche überreicht Dr. Karl Schneider von der Stiftung Christuskirche einen Karton mit Gesichtsmasken an Gemeindepfarrerin Martina Egenlauf-Linner. Mit dabei sind (v.l.n.r.) Dekan Ralph Hartmann, die beiden Kirchenältesten Dorothea Hilgendorff und Beate Droll, sowie Gerhard Stegmann von der Stiftung Christuskirche. Foto: de Vos

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