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„Stelldichein mit dem Tod“

Erlöserkirche, Seckenheim

Am Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr: Hilde Domin. Dass ich sein kann wie ich bin. Hilde Domin (1909 – 2006) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Lyrikerinnen Deutschlands. Mit Marion Tauschwitz, Vertraute, Freundin und Biografin der Schriftstellerin. Musik: Metin Haboglu, Seckenheim

Vom 16. Februar bis 5. April präsentiert die Erlöserkirche die Ausstellung „Stelldichein mit dem Tod“ mit Collagen der MannheimerKünstlerin KIKE. Begleitet wird die Präsentation von einem hochkarätigen Begleitprogramm.

(12.02.2020, Mannheim) Auf das Stelldichein mit dem Tod, so Gemeindepfarrer Helmut Krüger, könne man sich einstellen. Zur Auseinandersetzung mit Leben und Sterben regt die Mannheimer Künstlerin KIKE an, die auf reichhaltige Erfahrung als Hochschulpsychotherapeutin schauen kann. Mit der Realität setzt sie sich mit Papier, Schere, Cutter und Klebstoff auseinander und stellt die Frage nach dem, was als Wirklichkeit bezeichnet wird. Ihre Collagen erzählen vom Miteinander zwischen Leben und Tod.

 

„Stelldichein mit dem Tod“
Sonntag, 16. Februar bis Sonntag 29. März 2020
Erlöserkirche, Seckenheimer Hauptstr. 135, 68239 Mannheim, Haltestelle „Seckenheim Rathaus“

Öffnungszeiten: Mo – Fr:14 – 18 Uhr, Sa – So: 11 – 18 Uhr.

Begleitprogramm:

Mi, 19. Februar, 19 Uhr: Hilde Domin. Dass ich sein kann wie ich bin. Hilde Domin (1909 – 2006) zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Lyrikerinnen Deutschlands. Mit Marion Tauschwitz, Vertraute, Freundin und Biografin der Schriftstellerin. Musik: Metin Haboglu, Seckenheim

Di, 25. Februar, 19 Uhr: „Ende oder Wende?“ Todesvorstellungen im Islam und Christentum. Mit Eyüp Besir, islamischer Theologe und Seelsorger und mit Pfarrer Helmut Krüger

Sa, 7. März, 19.30 Uhr: „Film in der Kirche“. Worauf es im Leben wirklich ankommt, das überlegen und erleben zwei Männer, die beide die Diagnose einer nicht zu heilenden Erkrankung erhalten haben. (Spielfilm, USA 2007)

So, 8. März, 10 Uhr: „Das Beste kommt (sicherlich) zum Schluss“. Gottesdienst mit Predigt zum am Vorabend gezeigten Film, mit Dipl.Rel.Päd.Claudia Krüger

Mi, 18. März, 19 Uhr: „Was Bibel und Koran uns erzählen“. Gemeinsames Lesen im Koran und in der Bibel vom Leben und Sterben, von Ende und Neuanfang. Mit Eyüp Besir, islamischer Theologe und Seelsorger und mit Pfarrer Helmut Krüger

Mi, 1. April, 19 Uhr: Selma Merbaum. Es sind meine Nächte durchflochten von Träumen. Die Jüdin Selma Merbaum starb 1942 mit 18 Jahren im deutschen Zwangsarbeitslager Michailowka in der Ukraine. 58 handschriftliche Gedichte haben diese Zeit überstanden und gehören heute zum Kanon der Weltliteratur. Marion Tauschwitz zeichnet das Leben und Wirken der „Anne Frank des Ostens“ in der Biografie „Dass ich sein kann wie ich bin“ nach. Mit Marion Tauschwitz, Biografin, Heidelberg. Musik: „Saxofo(u)rte, Seckenheim

, 19.02.2020, 19:00: „Stelldichein mit dem Tod“
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