Alle Achtung! Grenzen achten. vor Missbrauch schützen

alle achtung

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, lautet Artikel 1 des Grundgesetzes. Dieser Grundsatz im Miteinander prägt auch unser Miteinander. Das stärken wir mit „Alle Achtung – Grenzen achten, vor Missbrauchschützen“. Mit Prävention und Schulung von Mitarbeitenden sowie mit einem Vertrauenstelefon, das Hilfe und Beratung vermittelt.

Weitere Informationen zu „Alle Achtung“ gibt es hier: https://alleachtung.net/

Ansprechpartner in Mannheim:
Lutz Wöhrle
Kinder- und Jugendwerk Mannheim
Speckweg 14, 68305 Mannheim
Tel.: 0621-77736641
E-Mail: Lutz.woehrle@kbz.ekiba.de

Kultur der Grenzachtung

Kinder und Jugendliche haben bei den Angeboten, Veranstaltungen, Gruppen und Freizeiten der Evangelischen Landeskirche das Recht auf Sicherheit, Privatsphäre und einen achtungsvollen Umgang. Deshalb sind die Mitarbeitenden in den verschiedenen Arbeitsbereichen und Verbänden herausgefordert, eine Kultur der Grenzachtung zu entwickeln und Präventionsschulungen durchzuführen.

In dieser Kultur achten die Mitarbeitenden auf eine angemessene Nähe und Distanz zu den ihn anvertrauten Menschen und respektieren deren Intimsphäre. Sie erkennen unbeabsichtigte Grenzverletzungen, entschuldigen sich oder weisen andere auf ihr Verhalten hin. Bei Übergriffen und strafbaren Handlungen orientieren sie sich an den entsprechenden Handlungsplänen, informieren die Verantwortlichen und wenden sich zur Beratung an das Vertrauenstelefon oder eine örtliche Beratungsstelle. Freizeitmaßnahmen, Veranstaltungen und Gruppen sind so konzipiert, dass sie Kinder, Jugendliche und schutzbefohlene Erwachsene in ihrer Selbständigkeit, der Vertretung ihrer Interessen und Bedürfnisse und in ihrer Selbstachtung stärken

Die Evangelische Kirche in Baden setzt unter anderem folgende Maßnahmen zur Prävention und Intervention um:

•Pflicht zur Einholung eines erweiterten Führungszeugnisses für ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitende
•Unterzeichnung einer Verpflichtungserklärung durch ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitende
•Schulung aller hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen
•Festlegung von Handlungsplänen für alle Dienststellenund Einrichtungen
•Unterhalt einer Ansprechstelle für Betroffene, Angehörigeund Zeugen und einer Fachstelle Prävention und Intervention.

Weitere Informationen zu „Alle Achtung“ gibt es hier: https://alleachtung.net/